19 Arten unter besonderem Schutz

Kommunales Artenschutzkonzept

Hand mit Steinkrebs
Der Steinkrebs ist eine von 19 sogenannten Zielarten, die im Artenschutzkonzept im Fokus stehen. (Foto: Klaus Echle)

Weltweit, aber auch in Baden-Württemberg und im Stadtkreis Freiburg gibt es immer weniger Tier- und Pflanzenarten, deren Populationen auch noch stark zurückgehen. Die Gründe sind vielfältig: Flächen werden immer intensiver genutzt, es gibt Nährstoffeinträge, einst zusammenhängende Lebensräume werden durch Straßen, Siedlungen oder landwirtschaftliche Flächen getrennt.  Auch der Klimawandel und invasive, also eingewanderte Arten bringen die Ökosysteme unter Druck. Das führt dazu, dass es von einigen charakteristischen gebietsheimischen Arten immer weniger Exemplare in den einzelnen Landesteilen und auch im Stadtkreis gibt oder sie komplett aussterben.

Schon gewusst?

Zielarten

Zielarten des kommunalen Artenschutzkonzepts der Stadt sind Tierarten, die in Baden-Württemberg selten sind und auf der Gemarkung Freiburgs vorkommen. Freiburg trägt daher eine besondere Verantwortung für diese Arten und ihre spezifischen Lebensräume. Der Fokus liegt auf der Sicherung der Bestände und der Aufwertung ihrer Lebensräume. Die Arten haben dabei oft eine Vertreterfunktion für bestimmte Lebensräume und alle darin lebenden Organismen. Ihr Schutz dient also dazu, nicht nur die Art selbst, sondern auch die gesamte Lebensgemeinschaft zu erhalten.

Ein lokaler Beitrag gegen das Artensterben

Um dem Rückgang der Artenvielfalt entgegenzuwirken setzt das Umweltschutzamt seit 2010 ein kommunales Artenschutzkonzept um. Damit leistet die Stadt einen wichtigen lokalen Beitrag gegen das Artensterben, der auch global wirkt.

Im Konzept geht es um 19 Zielarten Baden-Württembergs, die in Freiburg einen wichtigen Verbreitungsschwerpunkt haben oder für die eine große Schutzverantwortung besteht. Auch die bekannten Verbreitungsräume der jeweiligen Art und die notwendigen Schutzmaßnahmen werden aufgelistet. Dabei liegt der Fokus auf Tierarten, die im Offenland oder an und in Gewässern vorkommen. Ziel ist es, diese Arten gezielt mit Schutzmaßnahmen zu unterstützen und ihre Lebensräume aufzuwerten und zu vergrößern, so dass es mehr Exemplare und Lebensräume für diese Arten im Stadtkreis gibt.

Priorisierung anhand der Roten Liste

Die Arten sind unterschiedlich priorisiert, je nachdem wir ihr Gefährdungsgrad auf der Roten Liste in Baden-Württemberg ist und welchen europäischen Schutzstatus sie haben. Durch das Konzept wird nicht nur den Arten direkt geholfen, auch Lebensräume werden aufgewertet, erweitert und gepflegt. Die meisten Arten werden regelmäßig mit einem systematischen Monitoring erfasst.

Das Artenschutzkonzept ist ein dynamisches Konzept. Aufgrund neuer Verbreitungsgebiete, Gefährdungen und Datengrundlagen schreibt das Umweltschutzamt es immer wieder fort, zuletzt im Jahr 2025. Bei der Umsetzung gibt es große Synergien mit dem städtischen Aktionsplan Biodiversität, der mit konkreten Maßnahmen die biologische Vielfalt im Stadtkreis Freiburg gesamthaft fördert.

Die 19 Zielarten

Alpensegler

Alpenseger
Foto: AGAMI stock/istockphoto.com

Lebensraum

Ursprünglich bewohnte der Alpensegler vor allem Felswände und Klippen, heute auch oft mitten in der Stadt freistehende, hohe Gebäude. Freiburg zählt zu einem der Hauptvorkommen in Deutschland. 2023 gab es 176 erfolgreiche Brutpaare in mindestens 92 Häusern. 

Schutz

Bestehende Brutplätze werden geschützt, an neuen Gebäuden oder bei Sanierungen werden Nistmöglichkeiten für den Alpensegler immer mitgedacht. Nisthilfen werden über das Förderprogramm Artenschutz gefördert. Besonders engagiert ist die NABU-Ortsgruppe.

Bachmuschel

Bachmuschel
Foto: Stadt Freiburg/Umweltschutzamt

Lebensraum

Die Bachmuschel lebt in Fließgewässern mit geeigneten Wirtsfischen, einem feinkiesigem Bachbett und hoher Wasserqualität. Sie braucht naturbelassene, strukturreiche Uferbereiche, die sie in Freiburg beispielsweise im Krebsenbächle, im Mühlbach und im Schangen-Dierloch findet.

Schutz

Am Krebsenbächle oder am Mühlbach setzt man auf die Entwicklung der Gewässerrandstreifen, baut die Uferverbauung zurück und bekämpft Bisamratten. Außerdem wird die Muschel in geeigneten Gebieten wieder angesiedelt und mit Muschellarven besetzte Wirtsfische eingebracht.

Braunfleckige Beißschrecke

Braunfleckige Beißschrecke
Foto: Wirestock/istockphoto.com

Lebensraum

Die braunfleckige Beißschrecke liebt es warm und kommt in reich strukturiertem Pionier- und Magerrasen auf trockenen Standorten mit lückiger Vegetation vor, in Freiburg vor allem im Bereich Messe / Flugplatz / Universität. Auch auf  dem Eichelbuck kommt sie auf Magerrasen vor, die als Ausgleich für den Bau des neuen SC Freiburg Stadions angelegt wurden.  

Schutz

Vollsonnige, spät gemähte Magerrasen, Säume und Altgrasstreifen sorgen auf dem Gelände der Messe und Uni sowie auf dem Eichelbuck für den Erhalt des Lebensraums, am Flugplatz wird der Magerasen in Abschnitten gemäht oder mit Schafen beweidet.

Dohlenkrebs

Dohlenkrebs
Foto: Wirestock/istockphoto.com

Lebensraum

Die seltenste heimische Flusskrebsart kommt nur noch in dauerhaft wasserführenden Fließgewässern mit naturnahen Gewässersohlen und Ufern im Übergangsbereich der Oberrheinebene zum Schwarzwald vor, besonders im Zartener Becken. Er ist durch invasive, nicht-heimische Marmorkrebse, die die Krebspest übertragen, bedroht und wird daher in Bäche ohne invasive Krebse, wie beispielsweise im Bohrertal umgesiedelt.

Schutz

Der Krebs ist auf den Erhalt oder die Herstellung qualitativ hochwertiger Gewässer mit Ufergehölz als Schattenspender angewiesen. Gleichzeitig muss die Krebspest (und invasive Krebse als Überträger) eingedämmt werden. Krebssperren sollen die Ausbreitung invasiver Krebsarten stoppen.

Feldlerche

Feldlerche
Foto: Rosemarie_Kappler/istockphoto.com

Lebensraum

Die Feldlerche lebt auf Ackerland mit lichter Vegetation und mindestens 100 Metern Abstand zu Strommasten, Bäumen und ähnlichem. Auch auf extensiv genutzten Wiesen und Weiden kommt sie vor. In Freiburg gibt es sie Umfeld des Gewerbegebiets Haid, Lebensraumpotential besteht in den Bereichen um Munzingen, Ebnet und Hochdorf.

Schutz

Brachgelassene Äcker oder Äcker mit Fruchtfolge, Ackerrandstreifen, mehrjährigen Blühstreifen oder einem erweiterten Saatreihenabstand, sind, bestenfalls durch den Verzicht auf Pestizide und Dünger, gute Lebensräume für die Feldlerche. Deshalb wird zwischen Munzingen und Tiengen sowie im Gewerbegebiet Haid und zwischen Ebnet und Zarten Grün- und Ackerland weniger intensiv bewirtschaftet.

Geburtshelferkröte

Geburtshelferkröte mit Eiern
Foto: MichelVIARD/istockphoto.com

Lebensraum

Die Kröte lebt in kleinen Gewässern, in Freiburg zum Beispiel in Löschwasserteichen von Schwarzwaldhöfen in den Kappler Tälern. An Land hält sie sich an Böschungen, in Steinhaufen und Trockenmauern auf und überwintert in Kleinsäugerhöhlen oder selbst gegrabenen Höhlen.

Schutz

Durch Strukturanreicherungen der Lebensräume (z.B. mit Steinen) oder durch die Entfernung von beschattender Vegetation können Gewässer für die Kröte aufgewertet werden. Dies erfolgte auch an Löschwasserteichen im Kappler Tal. Umsiedelungen von Kaulquappen in geeignete Teiche wurden ebenfalls umgesetzt

Gelbbauchunke

Unterseite einer Gelbbauchunke
Foto: Stadt Freiburg/Forstamt

Lebensraum

Die Gelbauchunke lebt in temporär austrocknenden Klein(st)gewässern ohne Vegetation und Fischen, dafür aber mit viel Sonne. Im Winter hält sie sich in Wäldern oder Wiesen auf. Sie fühlt sich in solchen Gewässern im Mooswald, auf dem Schönberg oder dem Lorettoberg wohl.

Schutz

In Freiburg werden regelmäßig neue Kleinstgewässer angelegt, nachvertieft und bei Bedarf gewässert, so im Mooswald, der Zähringer Halde, im Humbrühl-Rohrmatten und auf dem Lorettoberg. Langfristig sollen nahe der Vorkommen Querungsmöglichkeiten unter Straßen geschaffen werden.

Helm-Azurjungfer

Helm-Azurjungfer
Foto: Dr. Holger Hunger (www.inula.de)

Lebensraum

Die Libelle braucht kleine Fließgewässer mit Wasserpflanzen und mit ausreichender Besonnung, die immer Wasser führen, aber langsam fließen und eine hoher Wasserqualität haben. Sie kommt in den Naturschutzgebieten Rieselfeld und Schangen-Dierloch sowie in der Mooswaldniederung sowie in lichten Bereichen des Mooswalds selbst vor. Ein kleines Vorkommen gibt es auch in Günterstal.

Schutz

Wichtig ist die Unterhaltung von naturnahen und besonnten Gräben mit Hochstaudenfluren als Nahrungsfläche für Libellen. Durch extensive Gründlandnutzung im Randbereich und der Umgebung entstehen Pufferzonen, damit keine Nähr- und Schadstoffe ins Gewässer gelangen.

Kiebitz

Kiebitz
Foto: 614109722/istockphoto.com

Lebensraum

Der Kiebitz liebt offene, feuchte Wiesen und Weiden sowie feuchtes Ackerland mit Abstand zu Strommasten oder Feldgehölzen. Pro zehn Hektar gibt es maximal zwei Brutpaare. In Freiburg ist er in der Mooswaldniederung zu finden. Potential gibt es auch im Naturschutzgebiet Rieselfeld und Hochdorf.

Schutz

Äcker und Wiesen werden für den Kiebitz wiedervernässt und extensiv bewirtschaftet. Die Kiebitz-Gelege werden auf Weiden oder Äckern mit Markierungen oder Körben vor landwirtschaftlicher Bearbeitung und Raubtieren (wie z.B. dem Fuchs) geschützt.

Körnerbock

Körnerbock
Foto: 614109722/istockphoto.com

Lebensraum

Der Körnerbock ist ein holzbewohnender Käfer, der  gerne wärmebegünstigt stehende Laubbäumen wie Obstbäume oder Weiden bewohnt, die abgestorben oder sehr alt sind. Aktuelle Nachweise gibt es im Norden Freiburgs.

Schutz

Es gilt, Potentialbäumen für künftige Bruten zu erhalten oder zu schaffen. Sie müssen bei Eingriffen mitsamt ihres Wurzelwerks umgepflanzt werden und sollten im Alter nicht mehr genutzt werden. In Freiburg werden mittelfristig Brutbäume am Lehener Berg und Schönberg kartiert.

Laubfrosch

Laubfrosch
Foto: taviphoto/iStock

Lebensraum

Der Lebensraum der Frösche sind besonnte, fischfreie Stillgewässer mit guter Wasserqualität in der Nähe von Nasswiesen und Wald. Vorkommen gibt es in der Mooswaldniederung, im Mooswald, in Regenrückhaltebecken sowie in den Naturschutzgebieten Mühlmatten und Schangen-Dierloch. 

Schutz

Die dauerhafte Pflege sowie Anlage von weiteren Gewässern und Extensivgrünland sind für den Laubfrosch genauso wichtig wie die Wiedervernässung von Feucht- und Nasswiesen. Gehölze im Offenland dienen als Sitzwarte, Insekten in Hochstauden und Wiesen zudem als Nahrungsangebot.

Malven-Langhornbiene

Malven-Langhornbiene
Foto: Annika Grasreiner

Lebensraum

Die Malven-Langhornbiene besiedelt trockenwarme, besonnte Böschungen, sandige Plätze oder Ruderalflächen. Sie ernährt sich von Malvengewächsen, auf die sie angewiesen ist. In Freiburg findet sie am gesamten Tuniberg Lebensräume.

Schutz

Mit der Pflanzung von Malvengewächsen, der Schaffung offener Bodenstellen und der Freistellung sonniger Böschungen oder Trockenmauern wird die Population der Biene unterstützt. Genau das wird am Tuniberg umgesetzt.

Nördlicher Kammmolch

Nördlicher Kammmolch
Foto: WitR/istockphoto.com

Lebensraum

Der seltene Molch braucht sonnenexponierte, fischfreie Stillgewässer mit ausreichendem Angebot an Wasserpflanzen und benachbarte feuchte Landlebensräumen. In Freiburg findet er diese beim Seehauweiher und im Mooswald nahe des Gewerbegebiets Haid. Potential gibt es außerdem in der Mühlbach-Neugraben-Niederung.

Schutz

Neben sanierten oder neu angelegten Gewässern braucht es auch extensives artenreiches Grünland, das die Lebensräume verbindet und Totholz oder Gesteinsaufschüttungen als Winterquartier bietet. Ein längerfristiges Ziel ist die Ausbreitung des Kammmolchs im weiteren Mooswald.

Steinkrebs

Steinkrebs
Foto: GlobalP/iStock

Lebensraum

Der Steinkrebs kommt in sommerkühlen Mittel- und Oberläufen von Fließgewässern und angeschlossenen Stillgewässern vor. In Freiburg ist er in verschiedenen Gewässern in Kappel, Ebnet, Zähringen, Sankt Georgen und Günterstal zu finden.

Schutz

Ähnlich wie beim Dohlenkrebs gilt es auch beim Steinkrebs Gewässer zu renaturieren, mit Krebssperren die Ausbreitung invasiver Krebsarten zu verhindern und so die Krebspest einzudämmen. Beschattende Gehölze werden gefördert, Versteckmöglichkeiten eingebracht. Im Freiburger Glasbach wurden Steinkrebse zudem in geeignete Bereiche eingesetzt. 

Wechselkröte

Wechselkröte
Foto: Zdenek Macat/istockphoto.com

Lebensraum

Vegetationsarme, fischfreie und besonnte Gewässer mit Flachwasserzonen sind der Lebensraum der Kröte. Sie mag Ruderalfllächen und Brachen, im Winter zieht sie sich in Steinhaufen oder Böschungen zurück. Historische Nachweise gibt es im Naturschutzgebiet Mühlmatten.

Schutz

Die Anlage oder entsprechende Sanierung von kleinen Stillgewässern, von Gesteinsschüttungen sowie Totholzhaufen hilft der Wechselkröte genauso wie die Wiederherstellung der Überschwemmungsdynamik in Flussauen. In Freiburg wurden unter anderem im Bereich Mühlmatten Laichgewässer neu angelegt.

Weißer Waldportier

Weißer Waldportier
Foto: KarelStipek/istockphoto.com

Lebensraum

Der Weiße Waldportier mag trockenwarme Wald-Offenland-Komplexe, zum Beispiel wenn lichte Mischwälder neben Magerrasen liegen. Auch in sonnigen Waldlichtungen mit Gebüschen fühlt er sich wohl. In Freiburg findet man ihn an den mageren Böschungen am Weinbauinstitut, an den Gleisanlagen im Industriegebiet Nord, am Schlossberg und an den Nordhängen des Schönbergs.

Schutz

In dem man Nahrungsfutterpflanzen für Raupen und Falter pflanzt, Brachflächen, Magerrasen sowie sonnige Lichtungen schafft und Böschungen pflegt, sichert man die Zukunft des Tagfalters - auch bei den Freiburger Vorkommen.

Westliche Smaragdeidechse

Westliche Smaragdeidechse
Foto: Stadt Freiburg/Umweltschutzamt

Lebensraum

Sonnenexponierte offene Flächen mit Gehölzen und blütenreichen Wiesensind der Lebensraum der Smaragdeidechse. Sie bevorzugt südexponierte Hanglagen (meist Rebfluren) mit Verstecken und Überwinterungsmöglichkeiten. Tuniberg und Kaiserstuhl sind zwei der wenigen Vorkommensgebiete in Deutschland.

Schutz

Am Tuniberg werden strukurreiche Böschungen naturnah gepflegt, Trockenmauern hergestellt und artenreiche Wiesen entwickelt, vor allem innerhalb der bekannten Potentialflächen der Smaragdeidechse. Indem durch Entbuschung und Ansaat von Nahrungsflächen Trittsteine zum Kaiserstuhl geschaffen werden, wird auch der Biotopverbund gestärkt.

Wiedehopf

Wiedehopf
Foto: Irtiza7/istockphoto.com

Lebensraum

Der Wiedehopf lebt in kurzgehaltener Vegetation zwischen halboffenen baumbestandenen Landschaften sowie  Reben und Obsthainen. In Freiburg gab es am Tuniberg im Jahre 2023 17 Erstbruten und sieben Zweitbruten. 

Schutz

Dem Wiedehopf hilft neben der Extensivierung der Landwirtschaft die Erhaltung von Streuobstbeständen, Brachflächen, Wiesen und Feldgehölzen. Nisthilfen und eine naturnahe und insektenfreundliche Bewirtschaftung der Rebflächen ohne Düngemittel und Pestiziden unterstützen seine Ansiedlung. All das wird - mit Unterstützung des NABU-Wiedehopfprojekts - am Tuniberg umgesetzt.

Wimperfledermaus

Wimperfledermaus
Foto: Zdenek Macat/istockphoto.com

Lebensraum

Die Fledermaus liebt den Wechsel von Offenland, Gebüschen und Wald. Ihr Winterquartier hat sie in Höhlen oder Stollen, ihre Wochenstube in Gebäuden wie dem Herderner Friedrichsgymnasium. Hier gibt es mit circa 60 Weibchen eine der wenigen Wochenstuben in Südbaden. Historische Nachweise gibt es im Pfarrhaus der Johanneskirche. Weitere Vorkommen werden in Ebnet oder Günterstal vermutet.

Schutz

Die Fledermaus braucht reich strukturierte Kulturlandschaften als Jagdhabitate und minimal beleuchtete Transferrouten. In Freiburg werden störungsarme Höhlen und unterirdischen Bauwerken, wie Stollen (z.B. am Schauinsland) und Keller als Winter- und Schwärmquartiere geschützt. 

Kontakt

Umweltschutzamt
Fehrenbachallee 12
79106 Freiburg