Insekten waren Publikumsmagnet

Museen Freiburg freuen sich über Rekordergebnis

  • Ein blauer Schmetterling aus der Insekten-Ausstellung im Museum Natur und Mensch.
    Stießen auf große Resonanz: das im März 2025 eröffnete Dokumentationszentrum Nationalsozialismus am Rotteckring und die Insekten-Ausstellung „Schillernd schön und tierisch wichtig“ im Museum Natur und Mensch.
  • Das 2025 eröffnete Dokumentationszentrum Nationalsozialimus.
    Stießen auf große Resonanz: das im März 2025 eröffnete Dokumentationszentrum Nationalsozialismus am Rotteckring und die Insekten-Ausstellung „Schillernd schön und tierisch wichtig“ im Museum Natur und Mensch.

Ob Eiszeitkunst oder Impressionismus, Geschichte, flauschige Küken oder schillernde Insekten – mit ihren Ausstellungen und Projekten erzielten die Museen Freiburg 2025 einen neuen Rekord. Insgesamt kamen mehr als 360.000 Menschen in die fünf städtischen Museen.

Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das ein Plus von knapp 35.300 Personen. Während das Museum für Stadtgeschichte als eigenes Haus 2025 wegfiel, legte das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus einen erfolgreichen Start hin. Als Publikumsmagnet erwies sich die Ausstellung „Insekten. Schillernd schön und tierisch wichtig“ des Museums Natur und Mensch.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Die Eröffnung am 21. März war der Höhepunkt des Museumsjahres 2025. Bis Ende Dezember besuchten gut 41.000 Menschen das Haus am Rotteckring: aus der Region, aus ganz Deutschland, aus den Nachbarländern Frankreich und Schweiz, aber auch aus Israel, Skandinavien, Lateinamerika, Kanada oder den USA. Auch die Vermittlungsangebote für Schulen und Erwachsenengruppen waren stark nachgefragt.

Augustinermuseum

Das Augustinermuseum mit dem Haus der Graphischen Sammlung besuchten im vergangenen Jahr knapp 148.000 Kunstbegeisterte, das sind fast 5200 mehr als 2024. Besonders großen Zuspruch erhielt die Ausstellung „Licht und Landschaft. Impressionisten in der Normandie“, die viele Gäste aus Frankreich besuchten. Rund 47.900 Besuchende tauchten in die Werke von Malern wie Jean-Baptiste Camille Corot, Gustave Courbet und Claude Monet ein. Die Schau „Alter. Grafik aus fünf Jahrhunderten“ mit Werken von Albrecht Dürer, Hans Baldung Grien, Käthe Kollwitz, Pablo Picasso und anderen zog mehr als 5400 Besuchende ins Haus der Graphischen Sammlung.

Museum Natur und Mensch

Das Museum Natur und Mensch zählte 2025 gut 95.000 Natur- und Kulturfans, das entspricht einem Zuwachs von rund 9000 Besucher*innen. Sie kamen zu „Mensch Macht Musik“ mit Instrumenten aus unterschiedlichen Weltregionen, zum Frühlingsklassiker „Vom Ei zum Küken“ und zu „Insekten. Schillernd schön und tierisch wichtig“, die sich mit fast 50.800 Besucher*innen als Publikumsmagnet erwies. Zu sehen waren großformatige Makrofotografien von Janosch Waldkircher und zahlreiche Präparate.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Auch das Archäologische Museum Colombischlössle erzielte ein sehr gutes Ergebnis: Gut 38.600 Interessierte – fast 5100 mehr als im Vorjahr – kamen in den neu gestalteten Medienraum „Zeitmaschine“, zum Colombischlössle-Fest oder zur neuen Museums-Rallye für Kinder. Die Ausstellung „KeltenKids – Eine Reise in die Eisenzeit“ zog viele Familien an, und die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ zeigt noch bis Frühjahr 2026 die berühmtesten Eiszeitfiguren Europas – als Nachbildungen und im Original.

Museum für Neue Kunst

Ins Museum für Neue Kunst kamen im vergangenen Jahr rund 38.400 Besucher*innen, das sind knapp 10.000 weniger als im Jahr zuvor. Publikumsliebling hier war die Ausstellung „Modern Times – Bilder der 1920er Jahre“, eine Kooperation mit dem Lindenau-Museum Altenburg. Auf sie folgte „Marta! Puppen, Pop & Poesie“ mit Werken der 1990 verstorbenen Malerin, Bildhauerin und Puppenmacherin Marta Kuhn-Weber, die viele junge Menschen anzog. Und die Ausstellung „MAL ER, MAL SIE. Artur Stoll und Olga Jakob“ zeigt noch bis 22. Februar Werke“ zweier Künstler*innen aus unterschiedlichen Zeiten, die sich in einer gemeinsamen Fragestellung begegnen: Wie lässt sich Malerei denken, erleben und erfahren?

Bildung im Fokus

Auf große Resonanz stieß auch das Bildungsangebot der Museen Freiburg. Mehr als 37.800 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nahmen an Führungen, Workshops, Lesungen, Konzerten und weiteren Veranstaltungen teil, das waren gut 6000 mehr als im Vorjahr.

Dieser Artikel erschien im Amtsblatt Nr. 903 vom 31. Januar 2026. Wer auf dem Laufenden bleiben will, wird alle zwei Wochen per Newsletter über das neue Amtsblatt informiert. Jetzt anmelden!

Veröffentlicht am 02. Februar 2026