Erweiterung des Park-and-Ride-Platzes
Mehr Parkplätze an der Paduaallee

Der Park-and-Ride-Platz an der Paduaallee ist größer geworden: Seit heute, 29. Januar 2026, gibt es dort 56 Parkplätze mehr. Überdacht sind sie mit einer großen Solaranlage, die klimafreundlichen Strom liefert.
Insgesamt gibt es nun 390 Solarmodule über den neuen Parkplätzen. Sie erzeugen pro Jahr rund 186 Megawattstunden Strom, das reicht für mehr als 50 Haushalte.
Schatten für Autos, Strom von der Sonne
Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit sieht in dem Projekt einen doppelten Nutzen: "Wir schaffen Schatten für parkende Autos und produzieren gleichzeitig sauberen Solarstrom – ganz im Sinne unserer Photovoltaik-Offensive."
Auch Mobilitätsbürgermeister Martin Haag betont den Zusammenhang von Verkehr und Energie. Klimafreundliche Mobilität funktioniere nur, wenn gleichzeitig mehr Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt werde. Die neue Anlage verbinde beides an einem Ort.
Ladepunkte, Carsharing und Batteriespeicher geplant
Auf dem neu eröffneten Parkplatz gibt es bereits vier AC-Ladestationen mit acht Ladepunkten. Geplant sind außerdem ein Batteriespeicher und weitere Lademöglichkeiten. Das Besondere daran: Der Strom soll nicht nur für private E-Autos genutzt werden, sondern auch für Carsharing-Fahrzeuge.
Mehr als vorgeschrieben
Seit 2022 schreibt ein Landesgesetz vor, dass neue große Parkplätze zu mindestens 60 Prozent mit Solarmodulen überdacht werden müssen. Das reicht der Stadt aber nicht. Beim Park-and-Ride in der Paduaallee sind alle neuen Parkplätze überdacht.
Insgesamt hat die Vergrößerung rund 920.000 Euro gekostet und bleibt damit unter der ursprünglichen Rechnung. Das Land unterstützt das Projekt mit rund 725.000 Euro.