Slacklining

Mann der Slacklining macht

Slacklining begeistert immer mehr Menschen ‒ auch in Freiburg. Kein Wunder: Die Trendsportart macht nicht nur Spaß, sondern trainiert auch Gleichgewicht, Konzentration, Koordination und Muskeln. Dabei wird ein elastisches Band – die Slackline – zwischen zwei festen Punkten gespannt, meist zwischen Bäumen. Darauf kann balanciert, geübt und getrickst werden – vom ersten wackeligen Schritt bis zum Salto.

Damit alle sicher und baumschonend slacken können, bietet die Stadt feste Slackline-Anlagen mit Pfosten aus Robinienholz oder Stahl – in verschiedenen Abständen und ideal zum Üben für alle Levels.

Standorte

Insgesamt gibt es zwölf städtische Anlagen im gesamten Stadtgebiet:

Regeln

Was viele nicht wissen: Slacklines können Bäume ernsthaft schädigen. Die starken Zugkräfte (bis zu eine Tonne) und der Druck auf die Rinde führen zu Verletzungen, durch die Pilze und Krankheiten eindringen können. Daher gilt es ein paar Regeln zu beachten.

  • Nur geeignete Bäume verwenden
    • Mindestumfang: 1,20 Meter (entspricht circa 40 Zentimeter Durchmesser)
    • Besser geeignet: robuste Arten wie Eichen
    • Weniger geeignet: empfindliche Bäume wie Kastanien
  • Bäume richtig schützen
    • Baumschutz verwenden: Zwischen Stamm und Schlinge muss ein Rindenschutz (im Handel erhältlich) gelegt werden.
    • Nur breite Schlingen benutzen: Mindestens fünf Zentimeter breit, keine Seile.
    • Keine Knoten am Baum: Die Slackline darf den Stamm nicht „würgen“ – separate Schlingen mit Karabiner nutzen.
    • Wurzeln schonen: Darauf achten, beim Aufbau keine Wurzelbereiche zu beschädigen – keine schweren Tritte, keine Werkzeuge direkt am Boden.

Kontakt

Garten- und Tiefbauamt
Fehrenbachallee 12
79106 Freiburg