Sirenenproben finden zweimal im Jahr statt, meist Ende März und am bundesweiten Warntag, dem zweiten Donnerstag im September. Im Frühjahr sind die Signale "Feueralam" und "Entwarnung" zu hören, im Herbst die Signale "Rundfunkgeräte einschalten" und "Entwarnung".
Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz (ABK) testet dabei die Warngeräte und informiert die Bevölkerung über die Bedeutung der Signale. Im tatsächlichen Ernstfall sollen die Sirenen alle Bürger*innen warnen und den Austausch wichtiger Informationen beschleunigen. Wer die Warnsignale hört, sollte das Radio einschalten und auch die Nachbar*innen informieren. Regionale Radiosender übermitteln je nach Lage wichtige Hinweise und Verhaltensregeln.
Das ABK spielt beim Warntag Warnmeldungen auf fünf digitalen Informationstafeln aus, die die Firma Wall in der Innenstadt betreibt:
Zwei stehen in der Bismarckallee in Bahnhofsnähe, die übrigen befinden sich
Ecke Rotteckring/Friedrichstraße,
am Friedrichring zwischen Merian- und Raustraße sowie
am Schwabentorplatz.
Die Tafeln gehören (wie auch die Warn-App NINA) zu dem modularen Warnsystem MoWaS, das das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe deutschlandweit betreibt. Wird das Warnsystem vom ABK in Freiburg oder vom Bundesamt in Berlin aus aktiviert, erscheinen auf dem Display der digitalen Tafeln Informationen zur jeweiligen Gefahrenlage.
Weitere Informationen
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) stellt auf der Seite "Warnung und Vorsorge" Informationen zum Warnverfahren bei Katastrophen oder größeren Schadensereignissen bereit.
Warn-App NINA
Für Smartphones ist die Bundes-Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) erhältlich, welche dieselben Meldungen enthält wie die Warnseite des BBK.