Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe

Cities for Life – Cities against the Death Penalty

Weltweiter Aktionstag am Montag, 30. November 2020
 

Auf Initiative der Freiburger Hochschulgruppe von Amnesty International hat der Gemeinderat 2013 beschlossen, dass sich Freiburg der internationalen Städtekampagne Cities for Life – Cities against the Death Penalty (Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe) anschließt. Seit 2014 beteiligt sich die Stadt am internationalen Aktionstag gegen die Todesstrafe, die noch immer in 56 Staaten der Erde praktiziert wird. Jährlich wird am 30. November weltweit mit besonderen Aktionen gegen die Unmenschlichkeit dieser Praxis demonstriert.

Cities for Life-Aktionstag 2019
Cities for Life-Aktionstag 2019

Das Theater erstrahlt in blau

Auch in diesem Jahr wird in vielen Städten mit der Illumination zentraler oder historisch bedeutsamer Gebäude ein sichtbares Zeichen gegen die Todesstrafe gesetzt. In Freiburg wird am Abend wieder die Fassade des Stadttheaters blau angestrahlt. Die Farbe entspricht dem Logo der Kampagne. Plakate weisen in der Stadt auf die Aktion und ihr Anliegen hin.

Plakat mit gelber und weißer Schrift mit Details zum Aktionstag von Cities for Life mit auf blauem Hintergrund

Geplante Sondervorstellung des Films „Doch das Böse gibt es nicht“ muss ausfallen

Außerdem war in diesem Jahr eine Sondervorstellung im  Friedrichbau Kino des Spielfilms „Doch das Böse gibt es nicht“ geplant. Der Film über die Todesstrafe in Iran erhielt bei der diesjährigen Berlinale den Goldenen Bären. Da aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung Kinos bis Ende November geschlossen bleiben müssen, kann diese Vorführung nicht stattfinden.

Hintergrund

Zum ersten Mal veranstaltet wurde der Welttag "Cities for life" von der christlichen Laienbewegung "Gemeinschaft Sant‘Egidio" am 30. November 2002. Das Datum erinnert an die erste Abschaffung der Todesstrafe durch das Großherzogtum Toskana am 30. November 1786. Inzwischen haben 106 Staaten weltweit die Todesstrafe vollständig abgeschafft.

Am Aktionstag haben sich allein in Deutschland seither fast 300 Städte beteiligt, die mit verschieden Gesten und Veranstaltungen ihren Protest gegen die Todesstrafe zum Ausdruck bringen wollen.

Um 16 Uhr am diesjährigen Aktionstag bietet die Gemeinschaft Sant’Egidio erstmalig ein live Webseminar #STANDFORHUMANITY#NODEATHPENALTY an. Auch der Präsident des Europäischen Parlaments David Sassoli wird teilnehmen. Weitere Information zur Teilnahme und Registrierung hier.

Veranstalter

Veranstaltet wird der Aktionstag vom städtischen Kulturamt und der Freiburger Amnesty International Hochschulgruppe, mit freundlicher Unterstützung des Theater Freiburg.

Kontakt

Kulturamt
Münsterplatz 30
79098 Freiburg
Telefon 0761 201-2101
Fax 0761 201-2199