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Neue Mitte Littenweiler-Waldsee

Umgriff

In den Stadtteilen Waldsee und Littenweiler entstehen durch die geplante Verlängerung der Stadtbahnlinie 1 neue städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten. Die heutige Endhaltestelle an der Laßbergschleife wird in ihrer jetzigen Funktion nicht mehr benötigt. Auch entlang des Bahnhofs Littenweiler gibt es Potenzial für weitere Entwicklungen. 

Die beiden Bereiche sollen nun zeitgemäß entwickelt werden, um eine attraktive neue Mitte für die Menschen in beiden Stadtteilen zu schaffen.

Das Plangebiet umfasst die heutige Endhaltestelle der Stadtbahn sowie die öffentlichen Grundstücke inklusive des Bahnhofsgebäudes um den Bahnhof Littenweiler. Der verbindende Straßenraum der Lindenmattenstraße bleibt in seiner Gebäudestruktur bestehen.

Machbarkeitsstudie

Ziel ist es, eine gute städtebauliche Konzeption für die neue Mitte über eine Machbarkeitsstudie zu finden. Mit dieser sollen in zwei Stufen realisierbare Bebauungsvarianten mit alternativen Nutzungsmixen für die teils schwierigen Grundstückszuschnitte erarbeitet werden. Das heißt, dass weitestgehend alle Rahmenbedingungen wie zum Beispiel Erschließung, Umgebungslärm, Stellplatzunterbringung, Anlieferung, nutzbare Grundrisse oder zu erhaltende Bestandsgebäude berücksichtigt werden. Eine weitere wichtige Vorgabe ist der weitestmögliche Erhalt schützenswerter Baumbestände.

Die Ergebnisse der städtebaulichen und freiraumplanerischen Machbarkeitsstudie zeigen auf, was grundsätzlich möglich ist – und liefern eine fundierte Basis für den weiteren Weg zur Realisierung. Das heißt: Die Studie beantwortet die Frage der Machbarkeit, nicht aber alle Details der späteren Umsetzung. Auf dieser Grundlage folgen weitere Schritte wie die Vergabe der Grundstücke, detaillierte Vorhabenplanungen für die einzelnen Flächen, Abstimmungen mit Ämtern und Behörden, Baurechtsschaffung sowie Baugenehmigungen und schließlich die konkrete Bebauung. Die Studie ist sozusagen Startpunkt für einen transparenten Prozess auf den Weg zur neuen Mitte Littenweiler-Waldsee.

Stufe 1 – Planungsstand zum ersten Bürgerschaftsdialog am 28.05.2025

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie beinhalten noch keine detaillierten Planungen. Es geht im ersten Schritt um mögliche Nutzungsalternativen und die Ausbildung von Baufeldern und Freiräumen. Die Planung untersucht die beiden Vertiefungsbereiche Laßbergschleife und Bahnhofsareal Littenweiler und liefert erste Ansätze für multifunktionale Nutzungen, die der Ausbildung einer Neuen Mitte dienen. Hierbei geht es konkret um Einzelhandelsflächen, Dienstleistungs- und Büronutzungen sowie Wohnen. Am Bahnhofsareal wird das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude berücksichtigt und fließt in die Konzeption mit ein. Zum Planungsstand der ersten Stufe. Die Weiterentwicklung erfolgte nach dem 1. Bürgerschaftsdialog.

Stufe 2 – Planungsstand zum zweiten Bürgerschaftsdialog am 17.12.2025

Die Bebauungs- und Nutzungsmöglichkeiten wurden seit dem ersten Bürgerschaftsdialog weiterentwickelt, ergänzt und ausgearbeitet. Nun werden diese der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Anschluss an den zweiten Bürgerschaftsdialog werden sie an dieser Stelle veröffentlicht.

Bürgerschaftsdialoge

In zwei Bürgerschaftsdialogen wird über den aktuellen Stand der Machbarkeitsstudie informiert und die Möglichkeit angeboten, mit den Planer*innen ins Gespräch kommen und Ideen einzubringen:

28. Mai 2025

1. Bürgerschaftsdialog

Wie könnten die beiden Bereiche die Zukunft aussehen? Die ersten Ergebnisse der Studie wurden vorgestellt.
Zum Planungsstand der ersten Stufe.

17. Dezember 2025

2. Bürgerschaftsdialog

Wie hat sich die Planung entwickelt? Auf der zweiten Veranstaltung werden die weiterentwickelten Ideen sowie das weitere Vorgehen in der Dreisamhalle in Ebnet vorgestellt. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Mitte 2026

Ausstellung und Veröffentlichung der Ergebnisse

Die Ergebnisse der fertigen Machbarkeitsstudie werden in einer Ausstellung präsentiert und auf dieser Projektwebseite veröffentlicht. Parallel hierzu wird eine Vorlage mit den Studienergebnissen in den Gemeinderat eingebracht und ist dann über das städtische
Rats- und Bürgerinformationssystem abrufbar.