Pressemitteilung vom 5. Februar 2026
Zuschuss von Bund und Land: Freiburg erhält knapp vier Millionen Euro für Sanierungsprojekte
- Die Förderung ermöglicht die Sanierung und Erhaltung von dringend benötigtem Wohnraum
Die Stadt Freiburg erhält von Bund und Land erneut Finanzhilfen für laufende Erneuerungsmaßnahmen in bedeutender Höhe. Insgesamt kommen 3,9 Millionen Euro aus dem diesjährigen Städtebauförderungsprogramm, wie das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg jetzt bekannt gab. Hinzu kommt ein Eigenanteil der Stadt in Höhe von 2,6 Millionen Euro. Damit stehen insgesamt 6,5 Millionen Euro für die städtebauliche Erneuerung in Freiburg zur Verfügung.
Die Förderung ermöglicht die Sanierung und den Erhalt von dringend benötigtem Wohnraum. Baubürgermeister Martin Haag betont: „Mit Hilfe der Städtebauförderung machen wir in Freiburg viel Gutes: Wir investieren in die energetische Sanierung von Gebäuden und können zugleich die Mieten langfristig bezahlbar halten. Darüber hinaus erneuern wir öffentlichen Raum, gestalten Grünflächen und bauen neue Spielplätze. So kommen die Fördermittel direkt den Menschen vor Ort zugute. Für die auch in diesem Jahr sehr großzügige und zuverlässige Unterstützung von Bund und Land bin ich sehr dankbar.“
Für das Sanierungsverfahren Breisacher Hof stehen 2,7 Millionen Euro zur Verfügung – so kann das Verfahren wie geplant fortgesetzt werden. Im jüngsten Sanierungsverfahren sollen die Arbeiten am ersten Bauabschnitt mit den beiden Gebäuden der FSI in der Elsässer Straße 2f und 2g noch im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Im Anschluss beginnt die Modernisierung des zweiten Bauabschnitts mit der Elsässer Straße 2e. Auch die Modernisierung und Erweiterung des Sozial- und Jugendzentrums soll weiter voranschreiten.
Für das Sanierungsverfahren Sulzburger Straße stellen Bund und Land weitere 1,2 Millionen Euro zur Verfügung – damit kann auch dieses Projekt weiterverfolgt werden. Eine zentrale Maßnahme ist hier die Sanierung und Erweiterung des Seniorenzentrums Weingarten. So können auch in Zukunft ältere Menschen im eigenen Quartier versorgt werden. Nach den großen Wohnbauprojekten des Gebietes liegt der Fokus nun auf dem öffentlichen Freiraum. So sollen vorbehaltlich der Zustimmung des Gemeinderats bis 2028 der Fritz-Schieler-Platz sowie die Grünanlage am Dorfbach umgestaltet und aufgewertet werden.