Sonntag, 6. April

Waldhaus-Reihe "Wälder der Welt": Kenia

Mehrere Personen laufen durch einen Wald
Agroforst-Pflanzungen in Kenia: die Projekt-Gruppe "OTEPIC" unterwegs im frisch gepflanzten "Food Forest". (Foto: R. Müller)

Das ostafrikanische Land Kenia steht am ­Sonntag, 6. April, 11 bis 18 Uhr, im Waldhaus im Mittelpunkt. Im Rahmen der Reihe "Wälder der Welt" hat das Team ein buntes Programm für Erwachsene, Jugendliche und Kinder zusammengestellt – mit Lichtbildvorträgen, Infoständen, einem Büchertisch sowie landestypischen Spezialitäten.

Programm

Auftakt ist um elf Uhr mit einer Begrüßung durch Margret Hansen, der stellvertretenden Leiterin der Stiftung Waldhaus Freiburg. Es folgen Lichtbildvorträge zu einem Food-Forest-Projekt, zu Alltagsleben, Kultur und Politik des Landes sowie zur Geschichte eines jungen Umweltrangers.

Mit dabei ist der afrikanische Chor "Les Mulilos", auf Kinder warten eine Upcycling-Werkstatt, Märchen aus Kenia sowie die Möglichkeit, Perlenketten aufzuziehen und Bändchen zu flechten.

Über Kenia

Kenia erstreckt sich beiderseits des Äquators von Uganda bis zum Indischen Ozean. Die 55 Millionen Einwohner*innen gehören 40 verschiedenen Ethnien mit mehr als 50 Sprachen und Dialekten an.

Obwohl das Land eine Vielzahl an Nationalparks und Schutzgebieten hat, ist der Waldanteil durch Brandrodung und Abholzungen drastisch zurückgegangen. Landwirtschaft kann auf nur zehn Prozent der Fläche betrieben werden. Doch es gibt hoffnungsvolle Wiederaufforstungsprojekte mit dem Ziel, die Bevölkerung zu einem nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu befähigen und ihre Unabhängigkeit zu stärken. Auch darüber informiert der Kenia-Tag im Waldhaus.

Dieser Artikel erschien im Amtsblatt Nr. 884, am 29. März 2025. Wer auf dem Laufenden bleiben will, wird alle zwei Wochen per Newsletter über das neue Amtsblatt informiert. Jetzt anmelden!

Veröffentlicht am 01. April 2025