Luftqualität deutlich verbessert
Ab 2. Mai gibt es keine Umweltzone mehr

15 Jahre nach ihrer Einführung ist die Umweltzone in Freiburg ab Mai Geschichte. Die bisherigen Fahrverbote entfallen damit. Tempo 30 gilt auf der B 31 aber weiterhin – das ist zum Lärmschutz erforderlich.
Luft ist immer besser geworden
Die Luftqualität in Freiburg hat sich in den vergangenen Jahren erfreulich verbessert. Der Grenzwert für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wurde in Freiburg im Jahr 2019 erstmals unterschritten. Seitdem sind die Jahresmittelwerte kontinuierlich bis auf 25 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahr 2024 zurückgegangen.
Deswegen ist es möglich, die 2010 eingeführte Umweltzone mit der vierten Fortschreibung des Luftreinhalteplans jetzt aufzuheben. Das Regierungspräsidium (RP) folgt damit einer Initiative des Landesverkehrsministeriums.
Effektiver Luftreinhalteplan
Die positive Entwicklung der Luftqualität in Freiburg zeigt, dass die im Luftreinhalteplan festgelegten Maßnahmen wirksam waren, so das RP in einer Pressemitteilung. Die stetige Erneuerung der Kfz-Flotte und die Software-Updates bei Diesel-Kfz haben ebenfalls einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet.
Die vierte Fortschreibung des Luftreinhalteplans liegt bis einschließlich Montag, 12. Mai, in der Bürgerberatung am Rathausplatz sowie beim Regierungspräsidium in der Schwendistraße 12 aus. Außerdem ist der Luftreinhalteplan auf www.rp-freiburg.de in der Rubrik "Bekanntmachungen" unter "Sonstige öffentliche Bekanntmachungen" zu finden.
Dieser Artikel erschien im Amtsblatt Nr. 886 vom 26. April 2025. Wer auf dem Laufenden bleiben will, wird alle zwei Wochen per Newsletter über das neue Amtsblatt informiert. Jetzt anmelden!