3 Fragen an...

Julia Wilms von den Museen Freiburg zur ersten Woche im neuen Augustinermuseum

Eins der vielen Highlights im neuen Augustinermuseum: Die Schatzkammer im Gewölbekeller.

Nach 20-jähriger Bau- und Sanierungszeit ist das Augustinermuseum seit zwei Wochen vollständig für die Öffentlichkeit zugänglich. In der ersten Woche haben – bei freiem Eintritt – schon rund 20.000 Menschen Freiburgs neues kulturelles Aushängeschild besucht. Wir haben Julia Wilms von den Museen Freiburg gefragt, wie es gelaufen ist.

1. Hat auf Anhieb alles geklappt oder gab es auch Pannen?

Große Pannen blieben zum Glück aus. Ganz reibungslos lief natürlich trotzdem nicht alles – was bei einer Neueröffnung zu erwarten war. Besonders schön war der große Andrang: Viele Besucher­*innen wollten die neuen Räume entdecken. Weil das historische Gebäude recht 
verwinkelt ist, stellte die Orientierung die größte Herausforderung dar, aber alle Verirrten haben es mit Humor genommen. Außerdem hatte die eine oder andere Medienstation Startschwierigkeiten, was bei dem umfangreichen Angebot aber unproblematisch war.

2. Welche Rückmeldungen haben Sie von Besucher*innen bekommen?

Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen. Häufig habe ich gehört: „Ich kannte das Haus von früher, es ist echt toll geworden“, „Wie schön, dass es wieder ein Museumscafé gibt“ oder „Ich wusste gar nicht, wie groß das Museum ist“. Auch das Programm zum Eröffnungswochenende kam sehr gut an. Viele haben gar nicht alles geschafft und wollen unbedingt wiederkommen.

3. Was war Ihr persönliches Highlight in der Eröffnungswoche?

In meiner freien Zeit war ich mit meiner Familie unterwegs. Besonders begeistert haben uns die kreativen Angebote in der Werkstatt und im FREI_Raum – etwa Stoffbeutel und Buttons gestalten oder das Freiburger Wimmelbild ausmalen. Auch der Bereich Stadtgeschichte mit Ritterrüstung und Münsterbaustelle hat uns in den Bann gezogen. Mein persönliches Highlight ist der Auftakt im Bereich Schwarzwald: ein immersiver Raum, in dem Gemälde um einen herum lebendig werden.

Dieser Artikel erschien im Amtsblatt Nr. 906 vom 14. März 2026. Wer auf dem Laufenden bleiben will, wird alle zwei Wochen per Newsletter über das neue Amtsblatt informiert. Jetzt anmelden!

Veröffentlicht am 13. März 2026