Drei Fragen an...

Christian Hodeige vom Kuratorium Augustinermuseum

Treppe, die sich wie eine Schnecke im Kreis windet
Wer bereits im Augustinermuseum war, kennt sie – die Kleinodien-Treppe. 

Mit einem festlichen Empfang hat sich das Kuratorium Augustinermuseum bei den vielen Pat*innen und Spender*innen bedankt, die das Museum in den vergangenen 20 Jahren unterstützt haben. Wir haben den Vorstandvorsitzenden Christian Hodeige nach einer Bilanz und einem Ausblick gefragt.

1. Wie ist es gelungen, mehr als 2,6 Millionen Euro Spenden zu sammeln?

Zuerst einmal durch viel zeit­intensives ehrenamtliches Engagement. Dazu kam die zündende Idee der Patenschaftskataloge, die wir uns in Amerika abgeschaut haben. Damit entstehen persönliche Beziehungen zu den vielen herrlichen Kunstschätzen des Museums und seiner beispielhaften Architektur. Hinzu kamen Veranstaltungen wie der Augustinertag, der die Baufortschritte und auch die Probleme der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat, und die Augustinerzeitung, die unsere Arbeit transparent dokumentiert hat und für unsere Sache warb. Und besondere Anlässe wie das Augustinerkränzchen, die vielen persönlichen Führungen und die zahllosen Gespräche mit potenziellen Spendern, die wir alle ganz individuell betreut haben. So konnten wir über 600 Pat*innen und mehr als 2,6 Millionen Euro sammeln.

2. Auf welches von Ihnen unterstützte Projekt oder Objekt sind Sie besonders stolz?

Sehr stolz bin ich auf die wunderbar breite Unterstützung aus der Freiburger Bürgerschaft und von Freunden des Museums – und das durch alle gesellschaftlichen Gruppierungen, ob Klein-, Mittel- oder Großspender. Besonders hervorheben möchte ich die Spenden der Eugen-Martin-Stiftung für die Kleinodien-Treppe und die Schatzkammer und die der Bäcker-Innung für den Orgeldurchblick. Das sind Wegweiser gewesen!

3. Die Sanierung ist abgeschlossen, das Museum ist eröffnet – wie geht es mit dem Kuratorium jetzt weiter?

Unsere Arbeit ist getan. Wir lösen uns nach über zwei Jahrzehnten Tätigkeit in diesem Jahr auf.

Dieser Artikel erschien im Amtsblatt Nr. 909 vom 25. April 2026. Wer auf dem Laufenden bleiben will, wird alle zwei Wochen per Newsletter über das neue Amtsblatt informiert. Jetzt anmelden!

Veröffentlicht am 24. April 2026