Drei Fragen an...
Mathias Albrecht vom Amt für Bürgerservice und Informationsmanagement zu Fundrädern

Bald kommen wieder Fundräder unter den Hammer - diesmal aber ganz digital: Ab Donnerstag, 27. November, 20 Uhr, läuft die erste Online-Versteigerung des städtischen Fundbüros. Mathias Albrecht vom Amt für Bürgerservice und Informationsmanagement (ABI) weiß, auf was Radsuchende achten müssen.
1. Wie genau funktioniert das neue Verfahren?

Wir stellen die Fundräder vier Wochen vor der Versteigerung mit einem Bild und einer kurzen Beschreibung online. Auf sonderauktionen.net können Interessierte also jetzt schon schauen, welche Räder es zu ersteigern gibt. Die Auktion selbst startet am 27. November um 20 Uhr und läuft dann für zehn Tage. Ab diesem Zeitpunkt können sich Interessierte auf der Plattform registrieren und ihre Gebote abgeben beziehungsweise ein Rad direkt zum aktuellen Preis erwerben. Der sinkt ausgehend vom Startpreis regelmäßig bis zum Ende der Auktion am 7. Dezember. Bezahlt wird per Vorkasse ebenfalls online. Das Verfahren wird unter der Rubrik "Hilfe" ausführlich erklärt.
2. Warum setzt die Stadt nun auf ein digitales Format?
Zum einen wollen wir das Verfahren damit ressourcenschonender, effizienter und nutzenzentrierter machen. Zum anderen profitieren die Bürger*innen davon, dass die Auktion jetzt leichter zugänglich ist und über einen längeren Zeitraum stattfindet., nämlich an zehn Tagen statt nur an einem Tag. viele Kommunen setzen schon auf das Online-Format, und die Erfahrungen sind sehr positiv, das war ein wichtiges Argument.
3. Was passiert, wenn sich der*die Besitzer*in doch noch meldet?
Grundsätzlich werden Fundsachen frühestens sechs Monate nach Fundanzeige zur Versteigerung freigegeben. In dieser Zeit können sich Bürger*innen an unser Fundbüro wenden, um zu klären, ob sich der verlorene Gegenstand bei uns befindet. Das Bürgerliche Gesetzbuch gibt für Ersatzansprüche bei Fundsachen grundsätzlich einen Zeitraum von drei Jahren vor.
Dieser Artikel erschien im Amtsblatt Nr. 898, am 8. November 2025. Wer auf dem Laufenden bleiben will, wird alle zwei Wochen per Newsletter über das neue Amtsblatt informiert. Jetzt anmelden!