Fundräder online ersteigern

Fundbüro verlagert Rad-Auktion ins Netz

Halle mit hängenden Fahrrädern
Freiburger Fundfahrräder werden zunächst gelagert und dann versteigert. Die Räder auf dem Foto stehen allerdings nicht zur Auktion.

Radsuchende können sich ab Montag, 27. Oktober, erstmals online nach gefundenen Drahteseln umschauen. Mehr als 100 Fahrräder stehen zur Auswahl. 

Wenn die Stadt ein verlassenes Fahrrad findet und es niemand zurückhaben möchte, kommt es unter den Hammer. Am Donnerstag, 27. November, versteigert das Amt für Bürgerservice und Informationsmanagement (ABI) wieder Fundzweiräder. Wer zum Ende der Versteigerung das höchste Gebot abgegeben hat, muss online einen Abholtermin vereinbaren. Die Fahrräder können am Donnerstag, 11., oder Dienstag, 16. Dezember, abgeholt werden. 

In über 30 Jahren haben auf diese Weise gut 6000 Fahrräder neue Besitzer*innen gefunden. Dieses Mal ist aber einiges anders: Versteigert wird erstmals nicht vor Ort, sondern online. Damit will man mehr Fahrräder unter die Leute bringen. Anstatt bei Wind und Wetter den Weg zur Lagerhalle antreten zu müssen, können Interessierte die Fundräder bequem von der Couch aus begutachten. Zudem spart sich das ABI viel Aufwand. Früher haben zehn Mitarbeitende zwei Tage lang die Fahrräder gesichtet, ins Auktionshaus transportiert und eine Bühne aufgebaut. Hinzu kam Moderation und Rechnungsprüfung am Tag der Versteigerung. Das alles geht jetzt digital – bis auf die Ausgabe der Räder an die glücklichen Meistbietenden im Dezember. 

Wer kein Fahrrad ersteigern, sondern ein verlorenes wiederfinden will, kann sich in der „Aufbewahrungsstelle für Fundzweiräder“ umsehen. Dort lagert das ABI Fundsachen für sechs Monate ein.

Dieser Artikel erschien im Amtsblatt Nr. 897 vom 25. Oktober 2025. Wer auf dem Laufenden bleiben will, wird alle zwei Wochen per Newsletter über das neue Amtsblatt informiert. Jetzt anmelden!

Veröffentlicht am 24. Oktober 2025