Hier dürfen alle zugreifen
Gelbes Band heißt freies Ernten

Wie jeden Sommer wachsen an den Bäumen wieder Früchte und Nüsse. Mirabellen und Zwetschgen sind schon reif, Äpfel, Birnen und Walnüsse werden folgen. Einige der Obstbäume sind mit einem gelben Band gekennzeichnet. Das zeigt, dass alle von jenen Bäumen für ihren Eigenbedarf ernten dürfen.
Einigen dürfte das Konzept bekannt vorkommen: Die Stadt beteiligt sich nun schon im dritten Jahr an der Aktion gegen Lebensmittelverschwendung „Gelbes Band – hier darf geerntet werden“. Diese Aktion hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ins Leben gerufen.
Eigenständig mitmachen
Wer einen Obstbaum besitzt, kann selbst an dieser Aktion teilnehmen. Dafür reicht es, ein gelbes Band am eigenen Baum anzubringen. Die Besitzer*innen sollen den Baum dabei nicht beschädigen und das Band am Ende der Saison wieder entfernen.
Solche Obstbäume, an denen frei geerntet werden darf, findet man in Freiburg am Bollerstaudenweg entlang des Rieselfelder Naturschutzgebiets und im Dietenbachpark.
Achtsam pflücken
Rad unterm Baum abstellen, Obst pflücken und direkt genießen. Klingt verlockend? – Dem steht nichts im Wege. Dabei muss man bloß beachten: Wer von den gekennzeichneten Bäumen erntet, sollte das ohne Leiter vom Boden aus und behutsam mit den Händen tun. Außerdem müssen alle selbst auf ihre Sicherheit achten.

Mehr Informationen gibt es unter www.deutschland-rettet-lebensmittel.de und bei der Stadt. Diese ist per Mail fpa@stadt.freiburg.de oder am Telefon 0761 201-4712 erreichbar.