0761 8888 3533
Krisentelefon bietet Unterstützung

Unter der Telefonnummer 0761 88 88 35 33 erhalten Menschen in psychosozialen und seelischen Krisen, aber auch ihre Angehörigen, Unterstützung – niederschwellig, vertraulich und anonym.
Wann ist das Krisentelefon erreichbar?
Wer das Angebot wahrnehmen will, erreicht das Krisentelefon Freitag bis Sonntag und feiertags von 18 bis 22 Uhr.
Außerhalb der angegebenen Zeiten können sich Betroffene beispielsweise an die Telefonseelsorge, den Arbeitskreis Leben, die psychiatrische Ambulanz der Uni-Klinik oder den sozialpsychiatrischen Dienst wenden.
Was macht das Krisentelefon?
Am anderen Ende der Leitung versuchen die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen des Regionalen Krisendiensts,
- den Anrufenden einfühlsam zuzuhören,
- ihre Sorgen ernst zu nehmen,
- konkrete nächste Schritte zu entwickeln (Struktur für die nächsten Stunden/Tage oder konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen) und
- den Kontakt zu Beratungsstellen zu vermitteln.
Wird das Krisentelefon genutzt?
Das Gesprächsangebot am Telefon haben in den ersten Wochen (seit April 2025) rund 50 Menschen diverser Geschlechter und Altersgruppen wahrgenommen.
Für was wird das Krisentelefon genutzt?
Die Situationen, in denen sich die Anrufer*innen befanden, reichten von Panikattacken über Sorge vor einem Rückfall in die Alkoholabhängigkeit bis zu konkreten Suizidgedanken. Auch Streit innerhalb der eigenen Familie oder Konflikte mit psychisch erkrankten Angehörigen beschäftigten manche.
Hintergrund
Der Psychosoziale Krisendienst wurde in Kooperation mit den Gemeindepsychiatrischen Verbünden der Stadt Freiburg und des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald auf den Weg gebracht. Nach jahrelanger Vorbereitungsphase gründeten die in der Sozialpsychiatrie erfahrenen Trägervereine ASK! e.V., FHG e.V. und START e.V. die Regio-Krisendienst gGmbH. Für Stadt und Landkreis ist es ein wichtiger Meilenstein, dass man nun zu den wenigen Regionen in Baden-Württemberg zählt, die solch ein Krisentelefon anbieten. Getragen wird es durch Zuschüsse der Stadt und des Landkreises, der Aktion Mensch und Einrichtungen der beiden Gemeindepsychiatrischen Verbünde.
Weitere Infos zum Thema auch unter www.freiburg.de/psyche.