Meilenstein für Wärmewende in der Region
Erdwärme-Standort bei Hartheim gefunden

Ein Meilenstein für die regionale Wärmewende ist erreicht: In der Nähe des Autobahnparkplatzes Hardt bei Hartheim an der A 5 hat die Badenova den geeigneten Standort für den Bau eines Erdwärme-Heizwerks gefunden. Es soll künftig den Wärmebedarf von rund 20.000 Menschen decken.
Wärmeabnehmerin ist zunächst die Stadt Freiburg, die bereits über eine ausbaufähige Fernwärmeinfrastruktur verfügt. OB Martin Horn zeigte sich dankbar für die Zusammenarbeit in der Region.
Für unser Ziel der Klimaneutralität brauchen wir die Wärmewende. In Freiburg soll künftig mit deutlich mehr erneuerbarer Energie geheizt werden – und weniger mit Öl und Gas. Deshalb ist dieses Projekt ein so zentraler Baustein.
OB Martin Horn
Heizwerk wird leise und emissionsfrei sein
Der Standort liegt über 800 Meter vom nächsten Wohngebiet entfernt, außerhalb von Natur- und Trinkwasserschutzgebieten und bietet geologisch optimale Bedingungen. Lärmbelastungen während der Bau- und Bohrphase sind für Anwohner*innen nicht zu erwarten. Das Heizwerk selbst wird leise und emissionsfrei arbeiten. Das eingesetzte Verfahren zur Förderung der Erdwärme ist bewährt und sicher: Bereits seit 2010 versorgt eine vergleichbare Anlage im schweizerischen Riehen zuverlässig die Bevölkerung.
Erste Wärmelieferung ab 2029/2030
Im Herbst 2025 werden die Genehmigungsunterlagen beim Landesbergamt eingereicht. Die betroffenen Kommunen können im Rahmen des Genehmigungsverfahrens Stellung nehmen. Die Baustelleneinrichtung ist für 2026 geplant, die Bohrung für 2027. Im Anschluss folgen der Bau des Heizwerks und der Wärmeleitung nach Freiburg. Mit der ersten Wärmelieferung ist ab 2029/2030 zu rechnen.
Dieser Artikel erschien im Amtsblatt Nr. 891 vom 12. Juli 2025. Wer auf dem Laufenden bleiben will, wird alle zwei Wochen per Newsletter über das neue Amtsblatt informiert. Jetzt anmelden!