Ab Sonntag, 1. Juni

Neuerungen beim Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“

Balkon mit Solarmodul
(Foto: Badenova)

Klima schützen und dabei Geld sparen: Energetische Gebäudesanierungen helfen, die CO2-Emissionen zu senken und können mittel- bis langfristig eine lohnende Investition sein. Die Stadt hat das Förderprogramm „Klimafreundlich Wohnen” aktualisiert und unterstützt Freiburger*innen auch in diesem Jahr bei energetischen Sanierungen mit einem vielfältigen Angebot. Die Förderrichtlinien gelten ab dem 1. Juni.

Förderung umfasst drei Bereiche

Das Förderprogramm unterstützt die Bürger*innen mit drei Bausteinen:

  • Dämmung der Gebäudehülle,
  • effiziente Heizungen und Lüftungen sowie
  • erneuerbare Stromerzeugung mit Photovoltaikanlagen.

Neu ist, dass künftig bis zu 75 Prozent der Anschaffungskosten für Wechselrichter bei Balkonsolaranlagen übernommen werden können. Das ist vor allem für Freiburger*innen interessant, die auf gebrauchte Module zurückgreifen und so auf erneuerbare Energien setzen. So sollen zusätzliche Anreize für klimafreundliche Investitionen geschaffen werden.

Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen werden nicht mehr gefördert

Die Stadt fördert weiterhin möglichst große Photovoltaikanlagen, die über den gesetzlichen Mindestanspruch hinausgehen. Ab dem 1. Juni entfällt jedoch die Förderung von Batteriespeichern für Photovoltaikanlagen.

Kostenlose Beratung

Wer sich für das Förderprogramm entscheidet, erhält kostenlose sowie vergünstigte Beratungen. Zertifizierte Energieberater*innen erstellen dabei zunächst eine energetische Ersteinschätzung des Gebäudes. Im Anschluss an die Beratung kann dann zum Beispiel eine optimale Dämmung des Gebäudes, Heizanlagenvarianten mit erneuerbaren Energiequellen oder eine neue Photovoltaikanlage bezuschusst werden.

Weitere Infos

Informationen und alle Antragsformulare zum Förderprogramm sowie Termine sind zu finden unter www.freiburg.de/klimawohnen. Für Fragen gibt es zudem eine Hotline unter 0761 214 30 09 0.

Veröffentlicht am 26. Mai 2025