Drei Fragen an...

Hannah Schraivogel zum 1000. Beitrag der Stadt auf Instagram

Zwei Personen bauen ein Stativ auf
So sieht (unter anderem) die Arbeit hinter den Kulissen aus. (Foto: Stadt Freiburg)
Porträt Hanna Schraivogel
Hannah Schraivogel vom Social-Media-Team im Presse- und Öffentlichkeitsreferat

Seit April 2021 ist die Stadt Freiburg auch auf Instagram aktiv. Seit dem 54. Beitrag ist Hannah Schraivogel vom Social-Media-Team im Presse- und Öffentlichkeitsreferat mit dabei. Wir haben sie gefragt, was aus über vier Jahren direkter Kommunikation mit der Bürgerschaft besonders in Erinnerung geblieben ist.

1. Der erste Beitrag war ein Blumenbild mit der simplen Botschaft: "Wir sind jetzt bei Instagram." Welche Themen standen bei den nächsten 999 Posts im Vordergrund?

Ganz unterschiedliche. Die vielfältige Arbeit der Verwaltung spiegelt sich auf jeden Fall auch auf unserem Kanal wider. Uns ist ganz wichtig, nicht nur die Themen zu spielen, von denen wir wissen, dass sie gut laufen. Sondern auch jene, die vermeintlich weniger Leute auf dem Schirm haben, oder bei denen klar ist, dass sie für erhitzte Gemüter sorgen.

2. Social Media lebt von der Interaktion. Was für Reaktionen bekommen Sie? Und welches war der meistkommentierte Post?

Das hängt stark vom Thema ab. Wenn wir ein schönes Foto von Freiburg zeigen oder Themen wie Trinkbrunnen oder neue Spielplätze posten, dann bekommen wir sehr viel Liebe. Bei vegetarischem Schulessen, wegfallenden Parkplätzen oder langen Baustellen dagegen schon weniger... Wirklich viele Kommentare haben wir rund um das Thema Wahlen bekommen, vor allem die Ergebnisse haben sehr viele Menschen geteilt und kommentiert.

3. Was macht an Ihrer Arbeit am meisten Spaß?

Komplexe Sachverhalte so runterzubrechen, dass sie auf eine Insta-Kachel passen, macht mir großen Spaß. Und wenn das Feedback unserer Follower*innen zeigt, dass sie das Thema verstanden oder jetzt größeres Verständnis für die Arbeit der Stadtverwaltung haben, finde ich das sehr schön. Generell macht mir der direkte Kontakt und Austausch viel Freude, manchen wünsche ich aber: Drei Mal tief durchatmen, bevor man was ins Internet haut – auch auf der anderen Seite der Kommentarfunktion sitzen Menschen... ;-)

Dieser Artikel erschien im Amtsblatt Nr. 890 vom 28. Juni 2025. Wer auf dem Laufenden bleiben will, wird alle zwei Wochen per Newsletter über das neue Amtsblatt informiert. Jetzt anmelden!

Veröffentlicht am 27. Juni 2025