Lärmkartierung

Die Lärmkartierung konzentriert sich auf dauerhaften Lärm von festen Quellen, der die Anwohner*innen belästigt oder ihre Gesundheit gefährdet.
Hierzu zählen der Verkehr auf Straßen, Schienen und in der Luft sowie Lärm aus Gewerbe und Industrie. Die gesetzlichen Grundlagen für die Lärmaktionsplanung sind im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG §§ 47 a-f) in Verbindung mit der europäischen Umgebungslärmrichtlinie (Richtlinie 2002/49/EG) geregelt.
Aus der Umgebungslärmkartierung werden für Freiburg Lärmkarten erstellt.
Lärmkartierung Straßennetz 2022 Tag
Lärmkartierung Straßennetz 2022 Nacht
Lärmkartierung Schiene 2022 Tag
Lärmkartierung Schiene 2022 Nacht
Lärmkartierung Gewerbe 2022 Tag
Lärmkartierung Gewerbe 2022 Nacht
Was zeigen die Karten?
Diese umfassen alle Verkehrsstraßen mit mehr als 4000 Kfz pro Tag, alle Stadtbahnlinien, die Breisacher- und die Höllentalbahnlinie sowie alle gewerblichen Anlagen, die im Anhang 1 der Richtlinie 96/61/EG (IED-Anlagen) aufgeführt sind.
In den Lärmkarten wird die Schallbelastung anhand unterschiedlicher Farben dargestellt.
Den Kartierungen liegen schalltechnische Berechnungen in Verbindung mit einem dreidimensionalen Stadtmodell zugrunde, mit dem sich die Schallausbreitung simulieren lässt. Hierdurch ist es möglich, die Lärmquellen einzeln zu erfassen und darzustellen.
Die Karten geben die Schallpegelbelastungen in einer Berechnungshöhe von 4 m über dem Gelände wieder; die Datengrundlage für die Berechnung des Straßenverkehrslärms ist das Verkehrsmodell der Stadt Freiburg.
Die Lärmkarten für die Haupteisenbahnstrecken mit einem Verkehrsaufkommen von über 82 Zügen am Tag (entspricht 30.000 Zügen im Jahr) werden vom Eisenbahnbundesamt erarbeitet.