Earth Hour am 28. März 2026
Licht aus fürs Klima
Am Samstag, 28. März 2026, schalten Millionen Menschen und Tausende von Städten, Gemeinden und Unternehmen auf der ganzen Welt zwischen 20:30 und 21:30 Uhr für eine Stunde das Licht aus - darunter auch Freiburg. Damit senden sie einen sichtbaren Appell für Klimaschutz um den Globus.
Freiburg ist zum 20. Mal dabei und auf der Earth-Hour-Landkarte des Worldwide Fund for Nature (WWF) gemeinsam mit Hunderten Städten und Gemeinden in Deutschland zu finden. Dieses Jahr bleiben das Münster, das Innenstadtrathaus sowie das Martins- und Schwabentor dunkel.
Ziel der „Earth Hour“ ist es, künstliches Licht zu reduzieren und so ein Zeichen für Klimaschutz zu setzen. Damit soll auf die intensive nächtliche Beleuchtung aufmerksam gemacht werden, die neben den Menschen auch der Natur und Umwelt schadet. Künstliches Licht lockt Insekten an, die dann durch die Hitze oder den Aufprall sterben. Aber auch Vögel und andere nachtaktive Tiere profitieren von einer dunkleren Nacht – viele Lebensräume sind für sie nicht mehr bewohnbar, wenn sie nachts beleuchtet sind.
Die nächsten Jahre werden im Kampf gegen die Klimakrise entscheidend sein. Freiburg investiert daher weiter in konkrete Maßnahmen des Klimaschutzes. Auch wenn ein einmaliges Licht-Ausschalten für eine Stunde wenig CO2 einspart, so sendet diese Aktion eine Botschaft in die Welt, gemeinsam nicht nachzulassen beim Einsatz für einen lebendigen Planeten.
Die Stadtverwaltung ruft dazu auf, auch zu Hause oder im Unternehmen für eine Stunde das Licht zu löschen und auch außerhalb der Earth Hour das Licht auszuschalten – ganz nach dem Grundsatz: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Dabei helfen Zeitschaltuhren oder Bewegungssensoren. Auch Lichtquellen wie warmweiße LEDs gelten als insektenfreundlich.
In den sozialen Netzwerken lassen sich mit den Hashtags #LICHTAUS und #EARTHHOUR eigene Ideen und Fotos posten. Wer selbst mitmachen möchte, findet unter www.wwf.de/earthhour Infos zur Aktion.
Hintergrund
Die Aktion des WWF findet dieses Jahr zum 20. Mal statt. Dabei schalten Städte weltweit eine Stunde lang die Beleuchtung von Denkmälern und Gebäuden aus - vom Big Ben in London über die Christusstatue in Rio de Janeiro bis hin zum Brandenburger Tor. Unternehmen lassen ihre Zentralen im Dunkeln, und auch Millionen Menschen machen zu Hause das Licht aus. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Seither hat sie sich über den ganzen Globus ausgebreitet.
Dieser Artikel erschien im Amtsblatt Nr. 906 vom 14. März 2026. Wer auf dem Laufenden bleiben will, wird alle zwei Wochen per Newsletter über das neue Amtsblatt informiert. Jetzt anmelden!
