Ulrich Hub

Foto: Stefan Schugt

Ulrich Hub, 1963 in Tübingen geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Fünf Jahre war er Schauspieler an verschiedenen Theatern. Seit 1993 arbeitet er als Regisseur an verschiedenen Theatern und schreibt Theaterstücke und Kinderbücher. Er zählt zu den wenigen Autoren, die sich sowohl im  Erwachsenen- als auch im Kindertheater einen Namen gemacht haben. Der vielfach ausgezeichnete Autor lebt in  Berlin.

Lirum Larum Lesebücher

  • Das letzte Schaf. Carlsen 2018

Lirum Larum Lesezeiten

Nicht Öffentlich:

  • Fr, 11. Oktober | 9 Uhr | Hofackerschule
  • Fr, 11. Oktober | 11 Uhr | Mühlmattenschule

Öffentlich:

  • Fr, 11. Oktober | 15 Uhr | Kinder- und Jugendmediothek Rieselfeld
  • Sa, 12. Oktober | 15 Uhr | Fundevogel
  • So, 13. Oktober | 14:30 Uhr | Theater Freiburg

Lirum Larum Leseklasse fragt

Wir haben „An der Arche um Acht“ gelesen. Jetzt interpretierenSie die Weihnachtsgeschichte neu. Ist Ihnen gar nichts heilig?

Alles, was heilig sein soll, ist mir erst einmal suspekt. In meinem Bücherregal steht die Bibel neben Märchen der Brüder Grimm, den griechischen Mythen und den Geschichten aus Tausendundeine Nacht. In all diesen Büchern wimmelt es von großartigen Storys und Figuren, die um eine wichtige Frage kreisen: „Woran glauben? Wem glauben? Und warum eigentlich?“ Dass muss natürlich kein Gott sein oder eine Kirche.

Ihre Geschichten haben mit Gott zu tun. Sind Sie gläubig?

Ehrlich gesagt war ich noch nie davon überzeugt, dass Jesus ein Familienangehöriger Gottes sein soll, der das Kreuz mit einem schlichten Wort in einen Blumentopf hätte verwandeln können. Aber gegen seine Message kann es keinerlei Einwände geben. „Seid mal ein bisschen netter zueinander, verzeiht euren Feinden und jeder ist herzlich
willkommen – vor allem die Kinder.“ Weihnachten selbst finde ich in der Zwischenzeit ein bisschen heruntergekommen, aber die Botschaft ist doch prima: „Habt keine Angst.“