Pressemitteilung vom 10. April 2026
Nacht der Umwelt am Freitag, 24. April, mit garantiert schlaflosem Programm
- Neun spannende Touren durch die Nacht
- Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung erforderlich
Egal ob im Stadtwald, im Planetarium oder im Museum: Bei der zehnten Nacht der Umwelt am Freitag, 24. April, haben alle Freiburger*innen die Gelegenheit, ihre Stadt bei Dunkelheit zu erkunden. Ab 18 Uhr lädt das Umweltschutzamt zu neun spannenden Touren durch die Nacht ein.
Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Anmelden können sich Interessierte ab sofort bis Montag, 20. April, per Mail an nachtderumwelt2026@freiburg.de. In der Anmeldung sollten der gewünschte Programmpunkt, die Teilnehmerzahl sowie eine Telefonnummer für Rückfragen angegeben werden. Da die Plätze begrenzt sind, werden sie nach Eingang der Anmeldung vergeben. Eine Bestätigung folgt per Mail.
Die Freiburger Nacht der Umwelt im Detail:
- Los geht es um 18 Uhr mit einem ornithologischen Abendspaziergang durch den nächtlichen Sternwald. Der Vogelkundler Frank Hohlfeld zeigt, erlauscht und erklärt, wie die Vögel in der Dämmerung zur Ruhe kommen, wo sie schlafen und welche von ihnen nachts aktiv sind. Treffpunkt ist der Parkplatz an der Gaststätte Waldsee. Wer ein Fernglas besitzt, sollte es mitbringen.
- Ebenfalls um 18 Uhr startet im Planetarium die Vorführung „Bilder der Erde“ (für Familien mit Kindern ab 8 Jahren geeignet). Doch statt von der Erde in die unendlichen Weiten unseres Sternensystems zu schauen, dreht sich der Blickwinkel: Der Fulldome-Film „Black Marble“ zeigt die Erde bei Nacht – zunächst aus der Ferne als kleinen blauen Punkt, dann aus der Nähe mit vielen Details auf der Erdoberfläche.
- Um 19 Uhr bietet Förster Andreas Schäfer eine geführte Nachtwanderung in die Blaue Stunde im Stadtwald an. Wichtig: Treffpunkt ist um 18.45 Uhr am Forstamt in der Wonnhaldestraße 8 (neben dem WaldHaus). Die Wanderung dauert etwa vier Stunden.
- Um 19 Uhr startet die Führung „Freiburger Wassergeschichten – von der Dreisam zum Gewerbekanal“. Joachim Scheck von VISTAtour erzählt spannende Geschichten und wenig bekannte Details rund um Deicheln, Brunnen, Kanäle, Griene, Bächle und geheimnisvolle Moore – und erklärt, wie ein Streit um Trinkwasser im Jahr 1665 einen „kleinen Weyberaufstand“ auslöste. Treffpunkt ist das Granatgässle, Ecke Schwabentorring. Die Tour dauert eineinhalb bis zwei Stunden.
- Im Garten der Ökostation wird’s gruselig; überall um uns herum passieren unheimliche Dinge. Im Tier- und Pflanzenreich geht’s bisweilen schauderhaft zu. Wer sich traut, kommt um 19 Uhr zur Erzählstunde mit Oliver Genzow am Lagerfeuer rund um die True Crimes in Gärten, Wald und Flur.
- Um 19.30 Uhr bietet das Planetarium eine weitere Vorführung mit dem Titel "Wasserplanet Erde" (ab 10 Jahren) an. Warum ist Wasser für das Leben auf der Erde so wichtig? Wo kommt es her? Und wie ist es eigentlich entstanden? Der Fulldome-Film „Wasserplanet Erde“ zeigt beeindruckende Aufnahmen aus dem Südpazifik und ist ein Fest für die Augen.
- Für Jugendliche und Familien mit Kindern ab 8 Jahren findet um 20 Uhr eine Waldführung mit Twist statt. Hannah Dölle und Paula Schweizer von der Stiftung WaldHaus Freiburg laden in den angrenzenden Wald zu einem kleinen Survival-Szenario ein. Seid ihr als Familie bereit, euch dieser Aufgabe zu stellen? Dann kommt ans WaldHaus, Wonnhaldestraße 6.
- Um 20.30 Uhr beginnt die Exkursion „Fledermäuse am Waldsee“. Experte Edmund Hensle informiert über die nachtaktiven Flieger: Noch heute werden Fledermäuse als unheimliche oder magische Tiere beschrieben – nicht zuletzt wegen ihrer nächtlichen Lebensweise und dem geräuschlosen Flug. Mit Nachtsichtgeräten erhalten die Besucher*innen Einblicke in das wirkliche Leben der Fledermäuse, die nachts am Waldsee Insekten jagen. Außerdem erfahren sie, weshalb die Tiere unsere Hilfe brauchen. Bei geeigneter Witterung können sogar unterschiedliche Fledermausarten identifiziert werden. Treffpunkt ist das Bootshaus am Waldsee.
- Ebenfalls um 20.30 Uhr beginnt die Taschenlampenführung „Tiere in der Nacht“ durch das Museum Natur und Mensch. Bei einer einstündigen Führung erleben Kinder und Erwachsene, dass auch für Tiere die Nacht nicht nur zum Schlafen da ist. Mit Taschenlampen wird auf die Pirsch gegangen: Skorpione, Salamander, Frösche und viele andere Tiere, die erst mit Einbruch der Dunkelheit so richtig munter werden, können bei ihrem Tun heimlich beobachtet werden. Treffpunkt ist am Augustiner Platz vor dem Eingang des Museums Natur und Mensch.