Stadt pflanzt ein Exemplar

Die Zitterpappel ist Baum des Jahres 2026

Viele Kinder und Bürgermeister Martin Haag stehen mit Schaufeln und Spaten um den frisch gepflanzten Baum
In Zähringen steht jetzt dank den Kindern des Kinderhauses Tabitha eine Zitterpappel. (Foto: L. Widmann)

Die Espe oder auch Zitterpappel ist Baum des Jahres 2026. Aus diesem Anlass pflanzte Baubürgermeister Martin Haag kürzlich gemeinsam mit Kindern des Kinderhauses Tabitha und dem Bürgerverein ein Exemplar in der Bachgasse am Dorfbach in Zähringen.

"Zittern wie Espenlaub" - diese Redensart geht zurück auf den gleichnamigen Baum, dessen Blätter im Wind besonders stark zittern. Die Zitterpappel (Populus tremula) erreicht Höhen von 15 bis 25 Metern, selten auch bis zu 40 Metern, bei einem maximalen Stammumfang von zwei bis drei Metern.

Besonders auffällig sind ihre rundlichen bis herzförmigen Blätter mit seitlich abgeflachtem Stiel, die der Grund für das charakteristische Zittern im Wind sind. Noch bevor die Blätter kommen, erscheinen im Frühjahr die Blüten - männliche purpurfarbene und weibliche grünliche Kätzchen. Einzelbäume können 100 bis 200 Jahre alt werden.

Die Baumart kann an allen möglichen Standorten überleben und hat das zweitgrößte Verbreitungsgebiet aller Baumarten der Welt: in fast ganz Europa, weiten Teilen Asiens und auch noch im nördlichen Afrika. Mit ihrer ovalen, schlanken und lichten Krone sowie der auffalenden leuchtend gelben Herbstfärbung eignet sich die Zitterpappel sehr gut als Stadtbaum.

Mehr Infos unter www.baum-des-jahres.de

Dieser Artikel erschien im Amtsblatt Nr. 908 vom 11. April 2026. Wer auf dem Laufenden bleiben will, wird alle zwei Wochen per Newsletter über das neue Amtsblatt informiert. Jetzt anmelden!

Veröffentlicht am 10. April 2026