Viel zu tun in Freiburg

Das sind die wichtigsten Baustellen dieses Jahr

Ein orangener Bagger steht in der Rathausgasse, nebendran ein Baustellenschild. Im Hintergrund das Rathaus.
In Freiburg wird intensiv gebaut. Auch 2026 gibt es wieder einige wichtige Baustellen, unter anderem um Fernwärme, Radwege und den ÖPNV weiter auszubauen.

Auch 2026 rollen in Freiburg wieder die Bagger. Dieses Jahr gibt es vor allem im Freiburger Westen und Norden viel zu tun. Im Fokus stehen der Fernwärmeausbau, wichtige Verkehrsachsen werden saniert und erneut investiert die Stadt viel in den Radverkehr und ÖPNV. Verkehrsteilnehmer*innen müssen sich auf Staus und Einschränkungen einstellen. Das sind die wichtigsten Baustellen:

Arbeiten auf der B31 und in der Innenstadt

Auf der B31 erneuert das Regierungspräsidium von Juni bis August die Fahrbahndecke. In Richtung Autobahn wird die Strecke deshalb einspurig. Zusätzlich wird die Tunneltechnik modernisiert, weshalb der Tunnel nachts einspurig wird und auch mal eine Woche lang in der Nacht gesperrt ist.

In der Innenstadt schreitet der Fernwärmeausbau weiter voran. Mehrere Straßen, darunter Merianstraße, Rosastraße und Wilhelmstraße, werden zeitweise gesperrt. Auch in der Rathausgasse wird weitergebaut, mit einer Pause während des Weihnachtsmarktes. Das Großprojekt soll 2027 mit der Sperrung der Gauchstraße abgeschlossen werden.

Im Westen: Fernwärme und barrierefreie Knotenpunkte

Im Freiburger Westen stehen neben dem Fernwärmeausbau viele Bauarbeiten an. In Landwasser wird der Knoten Elsässer Straße / Auwaldstraße / Wirthstraße barrierefrei umgebaut. Mittelinseln entfallen damit Fußgänger*innen und Radfahrer*innen mehr Platz haben. Außerdem werden Ampeln erneuert und Leitelemente eingebaut. Zwischen April und November kommt es zu Sperrungen.

Im Stadtteil Mooswald wird das Fernwärmenetz weiter ausgebaut. Davon sind abschnittsweise viele Straßen betroffen, unter anderem die Falkenbergerstraße, die Elsässer Straße und die Breisgauer Straße. Die Bauarbeiten dauern hier teilweise bis Dezember.

Im Norden: Gleisarbeiten und neue Infrastruktur

In der Zähringer Straße erneuert die VAG von Mai bis Oktober die Gleise. Die Straße ist in dieser Zeit nur einspurig befahrbar, die Stadtbahn wird durch Busse ersetzt. Wegen Kanalarbeiten ist die Isfahanalle von Juli bis September einseitig und die Tullastraße ab Oktober voll gesperrt. Gleichzeitig verlegt die Badenova dort Fernwärmeleitungen.

Auch die Habsburgerstraße ist im Juni zeitweise voll gesperrt. Außerdem baut die Stadt den Verkehrsknoten an der Oken-, Händel- und Habsburgerstraße um, damit Fußgänger*innen und Radfahrer*innen besser über die Straße kommen. Der Ausbau des Radschnellwegs RS 6 geht ebenfalls weiter: Nach Sanierungsarbeiten startet im Juni ein neuer Bauabschnitt, der eine Vollsperrung der Stadtstraße bis Jahresende mit sich bringt.

Im Süden: Sanierungen und Brückenarbeiten

Im Frühjahr erneuert das Regierungspräsidium die B3 zwischen Schallstadt und Freiburg. Deshalb ist die Strecke in Fahrtrichtung Norden nur einspurig. Im August saniert die Autobahn GmbH die Brückenpfeiler an der Anschlussstelle Süd der A5. Dadurch müssen die betreffenden Auffahrten bis Dezember gesperrt bleiben.

Auch im Freiburger Süden wird das Fernwärmenetz erweitert: Bis Mitte des Jahres arbeitet die Badenova in der Lörracher Straße. Danach baut die Stadt die Straße um und verbreitert den Radweg.

Zur besseren Übersicht gibt es eine Karte der relevantesten Baustellen (PDF) (7,393 MB). Unter freiburg.de/baustellen wird die Baustellenkarte laufend aktualisiert.

Veröffentlicht am 19. März 2026