Im öffentlichen Raum mehr Rücksicht aufeinander nehmen
Schwerpunktwoche an der Dreisam

Der Frühling ist da – das schöne Wetter lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Auch am Dreisamufer ist wieder deutlich mehr los. Doch nicht alle, die dort Erholung suchen, halten sich dabei an die Regeln – so gibt es auch vermehrt Beschwerden. Der städtische Vollzugsdienst (VD) des Amtes für öffentliche Ordnung hat deshalb Anfang März verstärkt am Ufer der Dreisam kontrolliert.
177 Ordnungswidrigkeiten festgestellt
Unter anderem hat der VD darauf geachtet, ob Gassigänger*innen die Leinenpflicht einhalten, ob sie die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner ordnungsgemäß entsorgen und ob sie gültige Hundemarken vorweisen können. Mehr zu den Regeln hier.
Außerdem wurden verstärkt Fahrradfahrer*innen in den Blick genommen. 124 Radelnde haben eine kostenpflichtige Verwarnung erhalten, weil sie unerlaubt auf der Fußgängerseite gefahren sind und damit insbesondere ältere Menschen gefährdet haben.
Insgesamt hat der VD 177 Verstöße gegen die Rechtsverordnung zum Schutz der Dreisam festgestellt, die mit Verwarnungs- oder Bußgeldern geahndet werden. Positiv fiel auf, dass es keine größeren Müllansammlungen gab.
Dass wir in Freiburg die Dreisam und ihre Ufer als Erholungsgebiet haben, ist ein echtes Privileg. Ich habe wie viele andere auch aber kein Verständnis dafür, wenn Einzelne sich nicht an die Regeln halten, Hundehaufen liegen lassen oder mit dem Rad auf dem Fußweg Spaziergänger*innen in Gefahr bringen. Mit der Präsenz des Vollzugsdienstes wollen wir die Menschen ansprechen, aufklären und wenn nötig auch sanktionieren. Damit alle verstehen: Gegenseitige Rücksichtnahme – das ist das A und O.
Bürgermeister Stefan Breiter
Hinweise nimmt der städtische Vollzugsdienst weiterhin telefonisch unter 0761 201-4923 entgegen.