Jährlicher Sicherheitscheck

Grabsteine werden geprüft

Eine grüne Wiese mit Bäumen, in der Mitte und im Hintergrund stehen zwei Grabsteine, der eine mit einem Kreuz darauf.
Steht ein Grabstein nicht sicher im Boden und droht umzufallen, stellt das ein Sicherheitsrisiko dar.

Jedes Jahr werden die Grabsteine auf städtischen Friedhöfen auf ihre Standfestigkeit geprüft. Zwischen März und Mai 2026 testet der Eigenbetrieb Friedhöfe, ob die Steine noch sicher stehen. Falls nicht, müssen die Angehörigen sich darum kümmern. Weil unsichere Grabsteine schnell zum Risiko werden können, ist die Stadt gesetzlich dazu verpflichtet, sie zu überprüfen.

Grabsteine müssen felsenfest stehen

Die Grabmäler müssen einem Druck von mindestens 30 Kilogramm standhalten. Dafür wird aber nicht etwa am Stein gerüttelt: Die Friedhofstechniker*innen benutzen ein spezielles Druckmessgerät. Grabsteine, die durch die Prüfung fallen, werden zunächst mit einem Holzpfahl gesichert.

Sobald ein Grabstein eine potentielle Gefahr darstellt, schreibt die Friedhofsverwaltung die Verantwortlichen an. Diese müssen sich zeitnah um die Grabmäler kümmern und einen entsprechenden Nachweis liefern. Passiert das nicht zeitnah, kann der Eigenbetrieb Friedhöfe den Grabstein auf Kosten der Nutzer*innen entfernen.

Veröffentlicht am 03. März 2026