Pokal für nachhaltige Arbeitswege
Mobilsiegel für 22 Unternehmen

Unternehmen, die ihre Dienst- und Arbeitswege durch JobTickets oder Radförderungen besonders klimafreundlich gestalten, werden mit dem Mobilsiegel der Freiburger Verkehrs AG (VAG) ausgezeichnet. In diesem Jahr waren es insgesamt 22 Unternehmen, die geehrt wurden. Bei der Vergabefeier am Freitag, den 22. November erhielten zehn Firmen das Siegel zum ersten Mal, zwölf wurden erneut ausgezeichnet.
Oberbürgermeister Martin Horn, Landrat Christian Ante und der Erste Landesbeamte des Landkreises Emmendingen, Hinrich Ohlenroth, lobten das Engagement der Unternehmen für eine zukunftsfähige Mobilität.
Austausch zu nachhaltiger Mobilität
Bereits vor der Verleihung konnten sich die Unternehmen über ihre Ideen und Konzepte austauschen. VAG-Vorstand Oliver Benz bewertet die große Zahl an Teilnehmer*innen als klares Signal:
Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels werden attraktive Mobilitätsangebote zunehmend zu einem Wettbewerbsvorteil.
Oliver Benz, VAG-Vorstand
Nachhaltige Mobilität könne laut Landrat Ante unterschiedlich gestaltet werden: "Je nach Standort, Größe und Struktur setzen die Unternehmen auf ganz verschiedene Maßnahmen, von Carsharing über JobTickets bis hin zu E-Mobilität oder Radförderung."
Einige Unternehmen erhielten das Mobilsiegel nicht zum ersten Mal. Ohlenroth lobte dieses Engagement, nachhaltige betriebliche Mobilität sei zunehmend in der Region verankert: "Die Unternehmen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung verkehrsbedingter Emissionen", so Ohlenroth.
Ein Symbol für Transformation
Die Mobilsiegel-Trophäen selbst sollen ein Zeichen der Tranformation und Innovation sein: Sie wurden wie in den Vorjahren von Auszubildenden der VAG aus Reststücken alter Schienen gefertigt.
Hintergrund: Was ist das Mobilsiegel?
Das Mobilsiegel wird von der Freiburger Verkehrs AG im Auftrag der Stadt Freiburg und in Kooperation mit den Landkreisen Emmendingen und Breisgau -Hochschwarzwald vergeben. Die Auszeichnung würdigt Unternehmen, die sich durch vorbildliche Konzepte zur Förderung nachhaltiger Mobilität hervorheben, wie der Umbau auf nicht -fossile Treibstoffe, die Unterstützung der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln für den Dienst- und Arbeitsweg oder eine attraktive Infrastruktur für die Nutzung von Fahrrädern durch Mitarbeitende . Eine Rezertifizierung ist nach drei Jahren möglich.
Mehr Informationen unter: www.mobil-siegel.de