Pressemitteilung vom 25. September 2025

Feierlicher Abschluss des Stadtradeln 2025

  • Preisverleihung im Literaturhaus am 2. Oktober
  • Umfrage zeigt: Die Aktion macht den Freiburger*innen Spaß und motiviert zum Umstieg aufs Fahrrad

Das Stadtradeln 2025 klingt auch im Herbst noch nach: Am Donnerstag, 2. Oktober, findet im Literaturhaus eine feierliche Preisverleihung mit Mobilitätsbürgermeister Martin Haag statt. Von 16.30 bis 18.30 Uhr werden nicht nur engagierte Radfahrer*innen, sondern auch Kooperationspartner*innen, Sponsoren und gemeinnützige Initiativen für ihr Mitwirken und Engagement gewürdigt. Die Veranstaltung bildet den offiziellen Abschluss der dreiwöchigen Aktion im Sommer.

Mobilitätsbürgermeister Martin Haag betont: „Ich freue mich, dass wir mit der Preisverleihung nochmals auf die Aktion aufmerksam machen und die Erfolge feiern – zum Beispiel, dass mit jedem Jahr noch mehr motivierte Radler*innen mitmachen. Aber wichtig ist mir: Das Stadtradeln ist nicht auf drei Wochen begrenzt, sondern soll die Freiburger*innen noch das ganze Jahr über dazu motivieren mehr aufs Rad zu steigen. Wir als Verwaltung schaffen dafür gute Bedingungen.“

Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Preisvergabe an ausgeloste Teilnehmende, die Würdigung des diesjährigen Stadtradeln-Stars sowie die Spendenübergabe an zwei lokale Mobilitätsprojekte: Die Verkehrswacht Freiburg-Müllheim erhält Unterstützung für die Jugendverkehrsschule, und das Projekt „Bike & Belong Kids“ von Bike Bridge wird für seine Arbeit mit Kindern ausgezeichnet.

Auch in diesem Jahr gibt es attraktive Preise – darunter drei Fahrradgutscheine im Wert von 1111 Euro von Jobrad, fünf 100-Euro-Gutscheine von Bike Sport World, drei Gutscheine für einen Monat kostenfreie Frelo-Nutzung vom RVF sowie Gemeinschaftspreise wie Standpumpen für Teams. Der neu entwickelte Freiburger Spielteppich geht an den Kindergarten St. Franziskus in Ebnet. Die Freie Waldorfschule St. Georgen bekommt eine fest installierte Radreparaturstation von der VAG.

Dieses Jahr gab es zwei große Besonderheiten beim Stadtradeln: Das Team der Stabsstelle Mobilität hat mit Unterstützung von 16 Kooperationspartner*innen ein vielfältiges Rahmenprogramm auf die Beine gestellt: Von Schrauber*innen-Workshops, über Fahrradkino bis zu kostenlosen Radchecks war alles dabei.

Mit 29 teilnehmenden Kitas wurde in diesem Jahr beim Stadtradeln ein neuer Rekord erzielt. Erstmals wurde als Hauptpreis der eigens entwickelte Freiburger Spielteppich ausgelobt, der bei der Preisverleihung offiziell überreicht und vorgestellt wird. Der Teppich bildet einige Freiburger Wahrzeichen ab und führt Kinder spielerisch an nachhaltige Mobilitätsformen wie Fuß- und Radverkehr, ÖPNV oder Sharing-Mobilität heran. Der Spielteppich wurde bereits von Freiburger Kindern getestet und entsprechend weiterentwickelt.

Im Anschluss ans Stadtradeln gab es in diesem Jahr eine Umfrage unter den Teilnehmenden. Daran haben mehr als 1.400 Personen (fast 13 Prozent der Teilnehmenden) teilgenommen. Fast alle gaben an, Spaß beim Mitmachen gehabt zu haben (94 Prozent) und auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen zu wollen (94 Prozent). Die Aktion hat rund 34 Prozent der fleißigen Radler*innen dazu motiviert Wege mit dem Rad zu fahren, die sie sonst mit anderen Verkehrsmitteln zurückgelegt hätten. Fast 80 Prozent derer, die bei der Umfrage mitgemacht haben, wollen mit ihrer Teilnahme am Stadtradeln einen Beitrag zur Verkehrswende leisten und mehr für den Klimaschutz tun. Zudem möchten fast 70 Prozent mit ihrer Teilnahme am Stadtradeln etwas für ihre Gesundheit tun. Das zeigt, dass das diesjährige Motto "Gemeinsam gesund und sicher unterwegs" einen Nerv getroffen hat.

Um besser zu verstehen, ob das Stadtradeln auch langfristig zu einem nachhaltigeren Mobilitätsverhalten führt, gibt es diesen Herbst noch eine zweite Umfrage. Wer Ideen oder Anregungen für das Stadtradeln im kommenden Jahr hat, kann sich per Mail an stadtradeln@freiburg.de wenden.

Hintergrund

Wie gern und viel die Freiburger*innen Fahrrad fahren zeigt sich auch am Modal Split, der im Rahmen der Studie „Mobilität in Deutschland“ erfasst wird. Der Modal Split drückt die prozentualen Anteile der Verkehrsmittel an allen zurückgelegten Wegen aus. Die Freiburger Werte stechen bundesweit beim Radverkehr heraus und machen deutlich: Freiburg ist und bleibt eine Fahrradstadt. Der Anteil des Radverkehrs lag 2023 bei 33 Prozent und damit zehn Prozentpunkte höher als noch 2017. Das ist der höchste Wert aller Städte und Gemeinden, die bei dieser Erhebung mitgemacht haben. Besonders bemerkenswert ist, dass die Freiburger*innen ihren Arbeitsweg zu 49 Prozent mit dem Fahrrad zurücklegen.

Veröffentlicht am 25. September 2025