Pressemitteilung vom 22. Mai 2025

Ausländerbehörde: 65 Prozent der offenen Anträge in den letzten zehn Monaten abgebaut

  • Staatsangehörigkeitsbehörde durch intern qualifiziertes Personal unterstützt

Die Verwaltung informiert den gemeinderätlichen Ausschuss für Migration und Integration in seiner heutigen Sitzung über die aktuellen Entwicklungen in der Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde: Die im vergangenen Sommer gestartete Personaloffensive für den Abbau der Rückstände in der Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde im Amt für Migration und Integration zeigt Wirkung.

Die Ausländerbehörde konnte in den vergangenen zehn Monaten 65 Prozent der offenen Anträge abarbeiten. Dank befristet eingestellter Hilfskräfte und Mehrarbeit der festen Mitarbeiter*innen – im Umfang von insgesamt 8,5 Stellen – konnten in den Sachgebieten Familien-, Bildungs- und Erwerbsmigration die Rückstände mittlerweile sogar ganz abgebaut werden.

In der Einbürgerungsbehörde hat das neue Staatsangehörigkeitsrecht, das seit Juni 2024 gilt, zu einem starken Anstieg der eingehenden Anträge geführt. Um diesen zu bewältigen, wurden zehn zusätzliche befristete Stellen geschaffen. Dafür hat die Stadt bestehendes Personal aus anderen Bereichen intern weiterqualifiziert. Das umfassende Qualifizierungsprogramm ist seit März 2025 beendet, alle Mitarbeitenden sind nun im Einsatz. Die Bündelung gleich gelagerter Fälle durch besondere Kompetenzteams soll den Abbau der erheblichen Rückstände voranbringen.

Bürgermeister Ulrich von Kirchbach betont: „Wir sind auf dem richtigen Weg und haben schon viel erreicht. Durch die neue Struktur, in der die Behörde seit Anfang 2024 arbeitet, hat sich bereits viel verbessert. Nun haben sich in den letzten zehn Monaten neue und langjährige Mitarbeiter*innen gemeinsam ins Zeug gelegt und einen großen Teil des Rückstands aufgearbeitet – das stimmt mich zuversichtlich. Deshalb gilt mein besonderer Dank dem Amtsleiter Markus Skiba und seinen engagierten Mitarbeitenden. Dennoch haben wir weiterhin mit Herausforderungen zu kämpfen, die uns auch in den nächsten Monaten beschäftigen werden. Dazu gehören der Fachkräftemangel, der es uns schwer macht, Stellen nachzubesetzen. Und die Antragszahlen steigen weiter. Gleichzeitig machen es uns komplizierte rechtliche Vorgaben zusätzlich schwer.“

Veröffentlicht am 22. Mai 2025