Jugendkriminalität eindämmen

Haus des Jugendrechts

Zwei Personen halten sich an der Hand

Es ist ein wichtiger Schritt: Am gestrigen Montag, 12. Mai, ging es im Kinder- und Jugendhilfeausschuss (KJHA) um die Beteiligung der Stadt am Haus des Jugendrechts. Damit sollen junge Straftäter*innen zurück auf die richtige Bahn kommen.

Enge Zusammenarbeit

Notwendig dafür ist eine enge Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung, der Staatsanwaltschaft Freiburg, des Polizeipräsidium Freiburg sowie den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald.

Ein Haus des Jugendrechts ist ein weiterer Baustein, um rechtzeitig zu intervenieren und junge Menschen wieder auf die richtige Bahn zu bringen. Ich freue mich, dass wir hier gemeinsam auf einem guten Weg sind. Dafür muss oft schnell sowie individuell reagiert werden, und es braucht möglichst kurze Wege für alle Beteiligten. Kurze Wege bringen Vorteile für alle Akteurinnen und Akteure. Vor allem soll so Jugendkriminalität eingedämmt werden und den jungen Menschen eine bessere Chance gegeben werden.

Oberbürgermeister Martin Horn

Ziel

Das Haus des Jugendrechts soll insbesondere besonders auffällige jugendliche Straftäter*innen in den Fokus nehmen, um rechtzeitig zu intervenieren und junge Menschen eine bessere Perspektive aufzeigen zu können. Durch die räumliche und organisatorische Nähe ist eine schnellere und passgenauere Reaktion möglich.

Projekt ist beschlossen

Im gestrigen KJHA wurde das Projekt beschlossen. Sobald ein passender Standort gefunden ist, kann die Umsetzung beginnen.

Noch diesen Sommer unterschreiben die Beteiligten die Kooperationsvereinbarung.

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Veröffentlicht am 13. Mai 2025