Entlastung für Bahnfahrende

Mehr Züge für die Breisgau-S-Bahn

Dicht gedrängte Beine in und vor der S-Bahn. Einige stehen noch am Bahnsteig und warten darauf, einzusteigen.
Vor allem morgens drängen sich viele Schüler*innen und Pendler*innen in die S-Bahnen. Diese Überfüllungen sollen bald schon reduziert werden.

Das Land und der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg haben vereinbart, der Region spätestens zum Fahrplanwechsel im Dezember 2027 zusätzliche Züge zur Verfügung zu stellen. Die Verbindung von Freiburg nach Villingen soll dann separat betrieben werden. Dadurch können die Kapazitäten auf den anderen Streckenabschnitten erhöht und die heutigen Engpässe insbesondere in den Morgenstunden entschärft werden.

Schon ab Ostern 2026 wird das S-Bahn-Angebot zwischen Kirchzarten, Freiburg und Breisach ausgeweitet. Künftig verkehren hier die Züge in den Abendstunden länger im 30-Minuten-Takt. Dafür werden schwach nachgefragte Verbindungen durch Busse ersetzt oder gestrichen. Ab 2032 sollen dann ganz neue Züge zum Einsatz kommen, die auch nach Frankreich fahren und Mulhouse oder Colmar ans Netz der Breisgau-S-Bahn anbinden könnten.

OB Horn freut sich über die Zusage des Landes: „Sie zeigt, dass unsere kontinuierliche Arbeit Wirkung entfaltet.“ Und Landesverkehrsminister Winfried Hermann stellt klar: „Nur wenn die Qualität stimmt, ist Zugfahren attraktiv.“

Dieser Artikel erschien im Amtsblatt Nr. 903 vom 31. Januar 2026. Wer auf dem Laufenden bleiben will, wird alle zwei Wochen per Newsletter über das neue Amtsblatt informiert. Jetzt anmelden!

Veröffentlicht am 05. Februar 2026