Entwicklungskonzept Sportpark Süd
Für das zentrale Sportgelände zwischen den Stadtteilen St. Georgen, Haslach und Vauban wird derzeit das Entwicklungskonzept Sportpark Süd erarbeitet. Das Konzept soll als informelles Planungsinstrument die Weiterentwicklung und Nutzung der Flächen des Sportgeländes für die kommenden 10-15 Jahre strategisch steuern und vorausplanen. In den vergangenen Jahren ist in den umliegenden Stadtteilen durch bauliche Nachverdichtungen viel neuer Wohnraum entstanden. Hierdurch ergibt sich ein erhöhter Nutzungsdruck auf städtische Freiräume wie Sport-, Bewegungs- und Naherholungsflächen. Das Konzept hat daher das Ziel die nutzbaren Flächen für Sport, Spiel und Erholung auszubauen und für alle Bevölkerungsgruppen attraktiver zu gestalten.
Die Grundlage zur Erarbeitung des Entwicklungskonzeptes bilden der Flächennutzungsplan, der Perspektivplan sowie der Sportentwicklungsplan. Im Perspektivplan 2030 wird das Sportgelände St. Georgen als einer der wichtigsten Entwicklungsbereiche für zukünftige Freiraumentwicklungen identifiziert.

Vernetzt, mehrfachgenutzt, klimaangepasst:
Durch eine Stärkung der Grün- und Freiraumverbindungen sollen die an den Sportpark angrenzenden Stadtteile St. Georgen, Haslach und Vauban zukünftig besser miteinander vernetzt werden. Für den Fuß- und Radverkehr soll die Durchwegung durch den Sportpark verbessert werden.
Um den vielfältigen Ansprüchen aus der Bevölkerung an städtische Freiräume gerecht zu werden, sollen die Flächen auf dem Sportgelände möglichst mehrfachgenutzt werden.
Das Konzept zielt auf die Förderung attraktiver Freiräume für Naherholung, freizeitlichen Sport und Bewegung ab. Hierbei sollen besonders Angebote für Kinder und Jugendliche sowie für die Bewohner*innen der angrenzenden Quartiere entstehen.
Daneben sollen die bestehenden Kooperationen der Vereine zu den angrenzenden Schulen ausgebaut werden, um die Vereinsflächen beispielsweise für den Schulsport zu öffnen.
Die Funktionen der Grünflächen als klimatische Entlastungsflächen bei Starkregen und Hitze sowie für den urbanen Artenschutz sollen ebenfalls gestärkt werden.