


Stadt und BadenovaNETZE haben in der Rathausgasse einiges umgesetzt. Sowohl unterirdisch als auch an der Oberfläche gab es ein umfassendes Upgrade. Die Bauarbeiten starteten im Januar 2026 und sind im November 2026 fertig geworden.
Was wurde gemacht?
- ersetzte in die Jahre gekommene Gas- und Wasserleitungen und auch alle Hausanschlüsse;
- verlegte neue Kabel für Glasfaser und die Straßenbeleuchtung.
- barrierearme und abgeschliffene Naturstein-Pflaster,
- ein Streifen aus hellem Marmor, der Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen bei der Orientierung hilft,
- Fassadenbegrünung im Rahmen der Freiburger Grünoasen,
- Verlängerung des Bächles bis zum Rotteckring.
Kosten
Die Bauarbeiten des Garten- und Tiefbauamts kosten rund 1,3 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg bezuschusst den barrierefreien Umbau und die FWTM hat 400.000 Euro aus der Tourismusförderung dazugegeben.
Wie liefen die Bauarbeiten ab?
Los ging es am Montag, 12. Januar, im vorderen Teil der Gasse angrenzend an den Rotteckring. BadenovaNETZE und Garten- und Tiefbauamt (GuT) arbeiteten hier gemeinsam in einem Baufeld. Im Anschluss hat BadenovaNETZE die Leitungen Abschnitt für Abschnitt in Richtung Rathausplatz verlegt.
Währenddessen hat das GuT auf dem Gehweg jenseits des Bächles bereits mit dem neuen Pflaster (versetzt zum Baufeld auf der Fahrbahn) begonnen. In wiederum kleinen Bauabschnitten wurde der Straßenbelag vom Rotteckring in Richtung Rathausplatz saniert.
Warum konnten Leitungsarbeiten und Sanierung nicht in einem Rutsch laufen?
Für Laien wirkt der Bauablauf ungewöhnlich. Warum konnten Leitungsarbeiten und Sanierung nicht in einem Rutsch laufen? Das liegt vor allem daran, dass die Straße sehr schmal ist und sich so die verschiedenen Gewerke in die Quere kommen würden. Außerdem müssen die Baufelder relativ klein sein, damit Rettungskräfte und Feuerwehr jederzeit zu den Häusern in der Rathausgasse gelangen können. Und durch den versetzten Bau in der Fahrbahn und im Gehweg bleibt während der gesamten Bauzeit ein Weg für die Fußgänger*innen frei. Würden diese Arbeiten nicht versetzt laufen, wäre die Gasse insgesamt deutlich länger gesperrt.