Wichtiger Meilenstein erreicht
Auffüllarbeiten und Kanalbauarbeiten für den ersten Bauabschnitt abgeschlossen

Der neue Stadtteil Dietenbach nimmt immer weiter Gestalt an: Für die Erschließung des ersten Bauabschnitts sind die Auffüllarbeiten und die Kanalbauarbeiten abgeschlossen. Derzeit laufen die Leitungsarbeiten für die Vorsorgeinfrastruktur, insbesondere für Wasser und Fernwärme. Im Anschluss ist dann der endgültige Straßenbau mit Frostschutz- und Asphaltschichten vorgesehen.
Wesentliche Voraussetzung für diesen Baufortschritt war die zuverlässige Bereitstellung großer Mengen an geeignetem Erdbaumaterial. Dazu leistet die Erdaushubzwischenlager Dietenbach GmbH (EDG), die im Dezember 2021 in Betrieb gegangen ist, einen entscheidenden Beitrag: Denn für die Herstellung des Straßendamms im ersten Bauabschnitt wurden rund 700.000 Tonnen zumeist kieseliges Material benötigt – etwa 85 Prozent davon stammen aus der EDG und damit aus kleinen und großen regionalen sowie örtlichen Baumaßnahmen wie beispielsweise dem Neubau des zweiten Rathauses im Stühlinger oder von der Freiburger Stadtbau, aber auch unzähligen privaten Baustellen.
Da der Einbau innerhalb eines vergleichsweisen kurzen Zeitraums von rund einem Jahr erfolgte, musste das erforderliche Material in großen Mengen und kurzfristig verfügbar sein. Durch die Möglichkeit, Erdmaterial über einen längeren Zeitraum anzunehmen, zwischenzulagern und bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen, trägt die EDG dazu bei, die Materialversorgung wirtschaftlich und zuverlässig zu gestalten. Die zeitlich entzerrte Beschaffung reduziert den Druck, große Mengen kurzfristig zu deutlich höheren Preisen beschaffen zu müssen. Gleichzeitig lassen sich Lieferengpässe in entscheidenden Bauphasen vermeiden. Darüber hinaus können durch das bereits vor Ort gelagerte Material zusätzliche LKW-Transporte während der eigentlichen Bauphase reduziert werden. Das entlastet nicht nur das Straßennetz und die Umwelt, sondern trägt auch dazu bei, die Bauabläufe effizienter zu gestalten.
Das Erdaushubzwischenlager spart nicht nur Geld und beschleunigt den Baufortschritt, sondern entlastet auch die Umwelt von vielen LKW-Fahrten, weil viel Erdaushub auf direktem Wege in der Region wiederverwendet werden kann.
Baubürgermeister Martin Haag
Der Bedarf an kiesigem Material für den gesamten Stadtteil liegt nach derzeitiger Planung bei rund 1,5 Millionen Tonnen (ohne den abschließenden Straßenaufbau). Für den nächsten, etwas kleineren Bauabschnitt, dessen Arbeiten voraussichtlich ab Mitte 2029 beginnen, werden nach jetzigen Schätzungen rund 340.000 Tonnen Material benötigt.
Auch für diesen Abschnitt wird es darauf ankommen, die erforderlichen Mengen rechtzeitig zu planen, um eine verlässliche Versorgung sicherzustellen. Die vorausschauende Organisation der Materialbeschaffung sichert nicht nur den Baufortschritt, sondern auch die Wirtschaftlichkeit des Stadtteils.
Max Wachter, EDG-Geschäftsführer