Pressemitteilung vom 8. Oktober 2026
Quartier Kleineschholz: Insgesamt große Fortschritte bei den Projekten – drei Projekte bauen bereits, ein weiteres startet im November und weitere sind in den Startlöchern
- Für zwei Projekte geht der Weg nicht weiter - EOS und Birnbaum geben ihre Grundstücksreservierungen an die Stadt zurück
Das Baugebiet Kleineschholz wächst kontinuierlich. Drei Projekte haben bereits mit dem Hochbau begonnen, ein weiteres wird im November starten. Im kommenden Jahr kommen schrittweise weitere Projekte hinzu.
Gleichzeitig zeigt sich, dass die Realisierung der Vorhaben unter den aktuellen Rahmenbedingungen zunehmend anspruchsvoll ist. Steigende Baukosten, die Entwicklung der Zinsen und hohe Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung stellen die Projekte vor große Herausforderungen. Hinzu kommt der zeitlich begrenzte Förderrahmen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).
Nach intensiven Gesprächen mit allen Projektbeteiligten zum aktuellen Stand steht nun fest: Für zwei Projekte wird es in Kleineschholz nicht weitergehen. Das Projekt Elinor-Ostrom-Siedlungsprojekt Haus 1 (EOS) und das Projekt Birnbaum haben ihre Reservierung für die jeweiligen Grundstücke an die Stadt zurückgegeben. Ausschlaggebend war vor allem die Möglichkeit, das notwendige Eigenkapital in ausreichendem Umfang einzuwerben. Insbesondere können die fehlenden Mittel durch so genannte Nachrangdarlehen nicht aufgebracht werden, um in absehbarer Zeit mit dem Bau beginnen zu können.
„Wir bedauern den Ausstieg von EOS und Birnbaum sehr, gerade weil beide Projekte mit ihren überzeugenden Konzepten wichtige Beiträge zum Quartier leisten sollten. Bis zuletzt haben wir unterstützt, wo wir konnten. Mit Blick auf die Frist der BImA-Förderung ist dieser Schnitt nun erforderlich. Die Grundstücke können nun schnellstmöglich neu vergeben werden. Insgesamt war uns aufgrund der herausfordernden Zeiten immer bewusst, dass einzelne Projekte ausfallen können. Umso wichtiger ist der Blick auf die Gesamtentwicklung: Drei Projekte bauen bereits, ein weiteres startet im November und weitere Vorhaben stehen in den Startlöchern. Die Entwicklung des Quartiers ist daher insgesamt nach wie vor positiv und entspricht unseren Erwartungen“, so Haag weiter.
Im nächsten Schritt wird die Stadt Gespräche mit der Esche eG als Nachrückerin führen. Abhängig vom Ergebnis dieser Gespräche wird anschließend eine Neuausschreibung für eines oder beide Grundstücke vorbereitet, die noch vor Weihnachten veröffentlicht werden soll.