Pressemitteilung vom 19. August 2026
Jahn-Sporthalle in Zähringen, Gerhard-Graf-Halle, Kleinspielfelder beim Westbad und neuer Kunstrasenplatz im Rieselfeld
- Landesregierung fördert vier Sportprojekte in Freiburg mit insgesamt 912.000 Euro
Die Stadt Freiburg erhält für vier Projekte, für die sie Förderung beantragt hatte, die Zusage für Fördermittel in Höhe von 912.000 Euro vom Land Baden-Württemberg. Die entsprechenden Förderbescheide aus Stuttgart sind jetzt eingegangen.
Zwei der vier Projekte laufen unter der Regie des Immobilienmanagements (IMF). Für die Jahn-Sporthalle in Zähringen war eine Fördersumme von 410.400 Euro beantragt, die Bewilligung beläuft sich nun auf 376.000 Euro, da nicht alle Kosten, die Freiburg geltend gemacht hat, als zuwendungsfähig eingestuft wurden. Konkret geht es hier um die Sanierung des Hallendachs nach Undichtigkeit, die energetische Aufwertung und Ertüchtigung des Dachs für eine PV-Anlage und um die Erneuerung der Hallenlüftung. Im Projektverlauf kamen sukzessive weitere Aufgaben hinzu, darunter die Sanierung von Hallenboden, Beleuchtung und Prallschutzwand und die Umgestaltung des Theken- und Küchenbereichs. Inzwischen hat dieses Maßnahmenpaket einen Umfang von 2,5 Millionen Euro.
Für die Sanierung der Gerhard-Graf-Sporthalle hat Stuttgart Fördermittel in Höhe von 244.000 Euro zugesagt; das entspricht der vom IMF eingereichten Summe. Hier geht es um die vollumfängliche Sanierung des Hallenbodens, inklusive Bodenaufbau und Dämmung. Durch den erforderlichen Austausch der Bodenhülsen für die Verankerung von Turngeräten (Reckstangen etc.) waren auch die entsprechenden Sportgeräte neu zu beschaffen. Zudem wird die Halle mit Ballfangnetzen ausgestattet, die für den Bundesliga-Spielbetrieb der HSG gefordert werden.
Für zwei weitere Projekte hatte das Sportreferat Förderung beantragt. Einmal geht es um den Neubau von drei Kleinspielfeldern im Außenbereich des Westbads, die kostenfrei für alle zugänglich sein werden. Dafür gibt es jetzt 52.000 Euro aus Stuttgart. Die Gesamtausgaben betragen hier 244.000 Euro, die Landesregierung hat 173.000 Euro als zuwendungsfähig berücksichtigt und übernimmt den üblichen Regelsatz von 30 Prozent.
Zum anderen geht es um den Neubau eines Kunstrasenplatzes mit zwei Normspielfeldern im Stadtteil Rieselfeld. Hier liegen die Gesamtausgaben bei 1,8 Millionen Euro. Stuttgart betrachtet 800.000 davon als zuwendungsfähig und beteiligt sich wiederum mit 30 Prozent, also 240.000 Euro, an den Kosten.
Sportbürgermeisterin Carolin Jenkner betont: „Jeder Euro, mit dem Sportinfrastruktur gefördert wird, entlastet den städtischen Haushalt und fördert den Schul-, Vereins- und Breitensport. Wir brauchen Räume im Innen- und Außenbereich, damit sich alle Alters- und Bevölkerungsgruppen bewegen, austauchen und gemeinsam Spaß im Sport haben können.“
Die Zusage zur Höhe der Fördermittel basiert auf der Kostenberechnung. Die tatsächlich gewährte Fördersumme errechnet sich nach den am Ende nachgewiesenen tatsächlichen Baukosten. Dadurch sind Abweichungen zu den Summen im Förderbescheid möglich. Der Bewilligungszeitraum endet jeweils mit dem 31. Dezember 2028. Nur Ausgaben, die in diesem Zeitraum geleistet werden, werden als zuwendungsfähig anerkannt.