Zahlreiche Veranstaltungen rund um Photovoltaik
Freiburg startet in den Solarsommer

Sommer, Sonne und Solarenergie: Freiburg startet mit zahlreichen Veranstaltungen, Mitmachaktionen und Workshops in den städtischen Solarsommer! Nach der Windkraft- steht nun die Photovoltaikoffensive im Fokus und damit Freiburgs Dächer. Hier sollen Solarmodule dabei helfen, dass Freiburg bis 2035 klimaneutral wird.
Bereits in den 1990er Jahren setzte Freiburg mit dem ‚Solarpfennig‘ wichtige Impulse zur Förderung erneuerbarer Energien. An diese Pionierrolle wollen wir wieder anknüpfen und das große Potenzial der Solarenergie auf unseren Dächern konsequent nutzen.
Bürgermeisterin Christine Buchheit
Das Solarmobil als Anstoß zur eigenen Energieversorgung
Nicht nur Unternehmen und Initiativen sind angesprochen, die Stadt will mit dem Solarsommer vor allem Freiburger*innen bei ihrer privaten Energiewende unterstützen. Das Solarmobil ergänzt als Info- und Mitmachfahrzeug die bestehende Quartiersarbeit. Bis Ende Oktober ist der Fahrradanhänger auf verschiedenen Veranstaltungen. Unabhängige Fachleute beraten vor Ort zu Photovoltaik, Fördermöglichkeiten und den ersten Schritten zur eigenen Solaranlage. Und die ist inzwischen mehr als nur die Photovoltaik-Module auf dem Dach und der Batterie-Speicher im Keller: Sie ist der Ausgangspunkt zu einer unabhängigeren, eigenen Energieversorgung und kann auch die Wallbox fürs E-Auto sowie in den Übergangszeiten die Wärmepumpe für die Heizung mitversorgen. Mehr Informationen dazu finden sich auch online unter www.freiburg.de/solar.
Autorallye für Schüler*innen, Balkonkraftwerke für alle
Außerdem bringt der Solarsommer das Thema Sonnenenergie an Freiburgs Schulen. In Fortbildungen erfahren Lehrer*innen, wie sie mit passenden Materialien Solarenergie langfristig in ihrem Unterricht verankern. Bei einer Auto-Solarrallye treten verschiedene Teams mit ihren selbstgebauten Solarautos gegeneinander an. Ergänzend geben Schulworkshops Einblicke in mögliche Berufsperspektiven in der Solarbranche.
Mitmachen können beim Solarsommer aber auch die, die der Schule entwachsen sind. Geplant sind Radtouren, Spaziergänge, Infostände und DIY-Workshops – bei Letzteren lernen Erwachsene und Jugendliche beispielsweise, ihre eigenen kleinen Balkonkraftwerke zu bauen. Ein zentraler Kalender unter www.freiburg.de/soso bündelt alle Veranstaltungen und sorgt für einen Überblick.
Große Ziele
Mit dem Solarsommer möchte Freiburg seinem Ziel der Klimaneutralität ein weiteres Stück näherkommen: Verglichen mit 2020 muss sich die Stromerzeugung aus Photovoltaik bis 2030 verfünffachen. In Zahlen bedeutet das eine Steigerung von fast 200 Gigawattstunden – von derzeit 96 auf 280 Gigawattstunden. Beste Voraussetzungen bietet dabei das lokale Klima: Mit knapp 2.700 Sonnenstunden pro Jahr gehört Freiburg zu den sonnigsten Städten Deutschlands.
Im Rahmen der Pressekonferenz am Montagvormittag erhielt der Tierschutzverein Freiburg im Breisgau e.V. einen Zuschuss zur sich im Bau befindlichen Photovoltaikanlage. BMin Buchheit freut sich: „Die Verbindung von Klimaschutz, verantwortungsvollem Ressourceneinsatz und dem Engagement für das Wohl der Tiere zeigt, wie nachhaltiges Handeln ganz konkret vor Ort wirken kann.“
Die Stadt veranstaltet den Solarsommer gemeinsam mit der Energieagentur Regio Freiburg sowie den Vereinen fesa e.V., Solare Zukunft e.V. und Balkon.Solar e.V.. Bürger*innen, Unternehmen, Initiativen sowie alle, die sich am Solarsommer beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, sich mit eigenen Ideen und Beiträgen beim Umweltschutzamt der Stadt Freiburg zu melden.