Pressemitteilung vom 27. November 2025
Durch Bund und Land geförderter Glasfaserausbau: 1 Million Euro für Waldsees Randlagen
- Stadt Freiburg nutzt erfolgreich neues Förderprogramm
Gute Nachrichten für den Stadtteil Waldsee: Bund und Land unterstützen den Glasfaserausbau in schwer erschließbaren Randlagen mit insgesamt 1 Million Euro. Damit können jene Haushalte ans schnelle Netz angeschlossen werden, die Telekommunikationsunternehmen aus wirtschaftlichen Gründen nicht ausbauen – etwa wegen großer Entfernungen, Geländehindernissen oder aufwändigen Bach- und Bahnquerungen.
Die Stadt Freiburg nutzt hierfür erneut das noch junge Förderprogramm „Lückenschluss“ innerhalb der Bundesförderung für den Gigabit-Ausbau.Bislang waren die Förderlinien stark auf den ländlichen Raum ausgerichtet. Mit dem Lückenschlussprogramm haben nun auch Städte wie Freiburg gute Chancen Fördermittel zu erhalten. Dies eröffnet neue Chancen, bislang unterversorgte Bereiche zu erschließen.
Der geförderte Ausbau kommt insbesondere den Bereichen nördlich der Dreisam entlang der Kartäuserstraße einschließlich St. Ottilien sowie südlich der Höllentalbahn in der Waldseestraße zugute. Dort findet der privatwirtschaftliche Ausbau – der im übrigen Waldsee bereits läuft – aufgrund der besonderen Lage nicht statt. Die Auswahl Waldsees erfüllte die strengen Fördervorgaben: Ein begonnener Ausbau im Kernort, ein Telekommunikationsunternehmen, das grundsätzlich zur Umsetzung mit Fördermitteln bereit ist, sowie ein Zuschnitt der Maßnahmen, der in Umfang und Größe zum Programmbudget passt.
Nach der nun vorliegenden Förderzusage kann die Stadt die Ausschreibung für ein ausführendes Unternehmen starten. Baubeginn und Inbetriebnahme könnten Mitte 2026 erfolgen.
Für Ebnet konnten Mitte des Jahres ebenfalls Fördermittel für den Glasfaserausbau gewonnen werden). Und auch im kommenden Jahr plant die Stadt einen weiteren Förderantrag, abhängig von möglichen Anpassungen der Bundesförderrichtlinien. Mit dem erneuten Erfolg in Waldsee unterstreicht Freiburg seinen Anspruch, eine moderne und zukunftsorientierte digitale Infrastruktur in allen Stadtteilen zu sichern – auch in den entlegenen Ecken der Stadt.