In Freiburg gibt es eine Vielzahl an Fachstellen, die sich mit Gewaltprävention beschäftigen. Viele Fachstellen bieten Menschen, die von Gewalt betroffen sind oder diese erfahren haben, Unterstützung und Beratung. Es gibt zudem Beratungs- und Trainingsangebote für gewaltausübende Personen. Auch gibt es Unterstützungsangebote, die dabei helfen, in Notfallsituationen angemessen zu reagieren und Konflikte konstruktiv zu lösen.
Diskriminierung melden
Diskriminierung ist eine Benachteiligung, bei der Menschen aufgrund von tatsächlichen oder zugeschriebenen Merkmalen ungleich behandelt werden, obwohl es keinen gerechtfertigten Grund für dieses Verhalten gibt. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) benennt als Merkmale für eine Diskriminierung die ethnische Herkunft, das Geschlecht, die Religion bzw. Weltanschauung, eine Behinderung, das Alter oder die sexuelle Identität.
Diskriminierungen können direkt beim Antidiskriminierungsbüro Freiburg gemeldet werden (auch anonym).
Gegen Hass und Hetze im Netz
Bei der Initiative Toleranz im Netz können Betroffene und Interessierte Informationen und Strategien im Umgang mit Hass und Hetze im Netz finden. Zudem werden Übersichten von passenden Meldestellen, Hilfsangeboten zur Betreuung und Unterstützung sowie Bildungsangebote bereitgestellt.
Projekte zur Gewaltprävention umsetzen
Die KKP und der Verein Sicheres Freiburg beraten bei der Entwicklung und Durchführung von Projekten zur Gewaltprävention. Schulen, Bildungseinrichtungen, Vereine und gemeinnützige Organisationen, die ein Projekt planen oder demnächst beginnen wollen, können bei dem Verein zudem einen Zuschussantrag stellen. Der Zuschuss kann nach Bewilligung bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten betragen. Hier geht's zum Antragsformular und weiteren Informationen.
Freiburg zeigt Zivilcourage – Was kann ich tun?
Im Rahmen der Kampagne „Freiburg zeigt Zivilcourage“, die vom Verein Sicheres Freiburg initiiert wurde, wurden verschiedene Präventionsmaterialien entwickelt. Auf der Webseite des Vereins können Sie sich über die über Möglichkeiten und Grenzen zivilcouragierten Verhaltens informieren.
Sie kennen eine Person, die in einer schwierigen Alltagssituation Zivilcourage gezeigt hat und würden Sie gerne für die Preisverleihung des Vereins Sicheres Freiburg vorschlagen? Dann können Sie gerne Kontakt zu dem Verein aufnehmen und Ihren Vorschlag einbringen. Kontakt: Mark Bottke, Sicheres Freiburg e. V., kontakt@sicheres-freiburg.de.
Angsträume und defekte Laternen melden
Wenn Menschen bestimmte Orte meiden, weil sie sich dort unsicher fühlen, schränkt das ihre Teilhabe am öffentlichen Leben ein. Solche „Angsträume“ entsprechen oft nicht den tatsächlichen polizeilichen Gefahrenlagen – werden aber dennoch gemieden.
Vorschläge zur Verbesserung der Beleuchtungssituation oder zum Rückschnitt von Pflanzen nimmt das Garten- und Tiefbauamt (Tel.: 0761 201-4600, E-Mail: gut@ freiburg.de) an. Hierbei ist aber zu beachten: Aus Gründen des Natur- und Artenschutzes und der Lichtverschmutzung sind nur die wichtigen Wegeverbindungen in Freiburger Parks ausgeleuchtet, z. B. Fahrradwege in den Grünanlagen, die abends und nachts auch von Fußgänger*innen genutzt werden können. Sobald es beleuchtete Alternativen und zumutbare Wegeverbindungen gibt, wird aus Kostengründen und wegen des Naturschutzes auf zusätzliche Leuchten verzichtet. Jeder gemeldete Angsttraum wird jedoch individuell durch das Garten- und Tiefbauamt geprüft.
Ausgefallene Leuchten können der Badenova gemeldet werden (Tel.: 0800 2767767). Das ist auch unter www.bnnetze.de/strassenlaterne-melden möglich. Zusätzliche Hinweise zur Störung sind dabei hilfreich (defektes Glas, Beschädigung am Mast, flackernde oder nicht brennende Lampe, etc.).
Über die Möglichkeiten einer Sicherheitsbegehung kann sich bei der KKP informiert werden (Tel.: 0761 201-4880, E-Mail: kriminalpraevention@freiburg.de).
Gegen illegale Graffiti vorgehen und legal sprayen in Freiburg
Graffitischäden an städtischen Gebäuden und Objekten können per E-Mail (möglichst mit Foto(s) im Anhang) gemeldet werden unter graffiti@freiburg.de.
Alle, die von illegalen Graffiti betroffen sind, können digital über die „Onlinewache BW“ Anzeige erstatten: www.polizei-bw.de/onlinewache. Sachdienliche Hinweise zur Feststellung von Täter*innen nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.
Wo Graffitis erlaubt sind, soll und darf nach Lust und Laune gesprayt werden. Im Stadtgebiet gibt es 14 legale Freiflächen. Zu den Regeln für das Sprayen an den erlaubten Wänden und der Stadtkarte kommen Sie unter: www.freiburg.de/graffiti.
