Mehr Licht im ganzen Haus

In Kürze

  •  Gebäudeart: Wohngebäude  
  •  Wohneinheiten: 3
  • Wohnfläche vorher/nachher: 186 m² /175 m²; Nutzfläche vorher/nachher: 274 m²/262 m²
  • Jahr der Sanierung: 2022
  • Baujahr: 1958
  • Maßnahmen: Heizungstausch, Dämmung, Fenstertausch, Lüftung, Photovoltaik,
  • Denkmalschutz/Erhaltungssatzung: nein
  • KfW 40EE
Man sieht ein neu saniertes Gebäude von hinten mit großen Fensterflächen und PV auf dem Dach

Endenergiebedarf

vorher: 286 kWh/m2a

nachher: 18.6 kWh/m2a

in kWh/m²a

A+ABCDEFGH
vorher
nachher
0255075100 125150175200225>250

Einsparung Endenergiebedarf: 93 %

Maßnahmen

Außenwand
Mineralwolle, 22cm Erreichter U-Wert Außenwand: 0137 W/m²K

Keller
Mineralfaserdämmung, 12 cm Erreichter U-Wert Kellerdecke: 0,167 W/m²K

Dach
Einblasdämmung (24 cm Sparren) + innenseitig 8cm Holzfaserplatten Erreichter U-Wert Dach: 0,11 W/m²K

Fenster
Fenster: 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung Erreichter U-Wert Fenster: 0,9 W/m²K

Heizung
Wärmepumpe mit Geothermie, Fußbodenheizung

Lüftung
Zentral (Keller) mit Wärmerückgewinnung

Erneuerbare
PV-Dachanlage: 12 Module, ca. 4,86 kWp

Impressionen

Sicht auf das sanierte Haus aus Straßenperspektive. Man sieht die sanierte Fassade, das sanierte Dach und eine ausgebaute Dachgaube
Sicht auf das sanierte Haus aus Straßenperspektive
Die Rückseite des Gebäudes noch mit Wintergarten und Loggia.
Das Haus vor der Sanierung vom Garten aus
Seitperspektive des sanierten Hauses
Seitperspektive des sanierten Hauses

Förderung

KfW Effizienzhaus EE

Die Geschichte dahinter

Das Projekt:

Die Doppelhaushälfte aus den 50er Jahren bestand zuvor aus zwei Wohneinheiten und einem ungenutzten Dachstuhl. Im Zuge der Sanierung wurde auch der Grundriss grundlegend modernisiert. Es entstand ein Wohnhaus, dass in Zukunft mit drei Wohneinheiten funktionieren kann.


Maßnahmen

Das Dach des Gebäudes wurde mit einer 24 cm starken Dämmung versehen. Ebenfalls wurde die Fassade mit Mineralwollplatten (22 cm) und die Kellerdecke mit Mineralfaserdämmplatten (12 cm) gedämmt. Auf dem neu eingedeckten Dach wurde eine PV-Anlage mit 12 Modulen ergänzt, die zukünftig Strom für die neue Heizungsanlage liefert. Die in die Jahre gekommene Gas-Zentralheizung wurde durch eine Wärmepumpe ersetzt, die als Wärmequelle das Erdreich über Erdsonden nutzt. Für ein besseres Wohnklima entschieden sich die Eigentümer*innen für eine Fußbodenheizung. Im Zuge der Dacherneuerung wurden zwei große Gauben (Nord und Südseite) ergänzt. Der ursprünglich auf der Gartenseite angebaute Wintergarten sowie der darüberliegende Balkon mit Überdachung wurden entfernt, auch um ein besseres Dämmergebnis zu erzielen. Um das Haus Richtung Garten optisch zu öffnen, wurden konsequent bodentiefe Fenster gewählt. Weitere Fenster auf Nord- und Westseite wurden ebenfalls vergrößert.


Ergebnisse

Durch mehr Fensterflächen in allen 3 Wohnungen hat das Haus an Helligkeit und damit Wohnqualität gewonnen. Durch die gute Isolierung ist es auch in den Sommermonaten in der Dachgeschosswohnung angenehm. Durch den Wegfall des Wintergartens ist die Wohnfläche im EG zwar leicht gesunken, der nun ungetrübte Blick in den Garten sowie der direkte Zugang auf die Terrasse endschädigt aber vollkommen.   Durch die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen konnte ein KfW Effizienzhausniveau 40 EE erreicht werden. Der Energiebedarf des Gebäudes konnte um 93% gesenkt werden. KfW-Effizienzhaus 40 EE bedeutet, dass das Gebäude u.a. einen bestimmten Anteil des Energiebedarfs (in 2025 = 65%) für Wärme und Kälte durch erneuerbare Energien oder unvermeidbare Abwärme deckt.


Weitere Infos und Kontakt

Standort: Freiburg-Waldsee

Architekt: Büro Björn Barkemeyer Guntramstraße 28 79106 Freiburg Tel: 0761 488 988 96 E-Mail: mail@bbbar.de  

Energieberater: Local warming Niels Lomer (leider verstoben in 2025) Bundesstraße 39/41 79238 Norsingen