Gemeinsam geplant, gemeinsam umgesetzt
PV-Projekt am Friedrich-Gymnasium ist fertig
Die neue PV-Anlage auf dem Friedrich-Gymnasium ist wie geplant noch vor den Sommerferien fertig geworden. Damit haben die Klima-AG der Schule und die Stadt Freiburg ihr gemeinsames Photovoltaikprojekt erfolgreich abgeschlossen.
Initiative von Schüler*innen
Die Initiative für das Projekt ging von Schüler*innen des Friedrich-Gymnasiums aus. Sie hatten sich seit mehreren Jahren für eine leistungsfähigere Photovoltaikanlage auf der Sporthalle eingesetzt. Gemeinsam mit Fachleuten des städtischen Immobilienmanagements begleiteten sie anschließend die Planung.
Bei der Klima-AG stand das Projekt unter dem Motto: „Ein Stück aktive Energiewende in Freiburg – Friedrich Gymnasium, wir machen das jetzt!“ Die neue Photovoltaikanlage wird nach ihrer Inbetriebnahme einen erheblichen Teil des Strombedarfs der Schule decken und leistet zugleich einen Beitrag zum Ziel der Stadt Freiburg, bis 2035 klimaneutral zu werden. Der Ausbau von Photovoltaik auf städtischen Gebäuden ist dafür ein wichtiger Baustein.
Beteiligung für den Klimaschutz
Zugleich hat das Projekt gezeigt, wie Stadtverwaltung und engagierte junge Menschen erfolgreich zusammenarbeiten können. Die Klima-AG war nicht nur Ideengeberin, sondern brachte sich während des gesamten Planungsprozesses aktiv ein. So entstand ein Pilotprojekt, das Klimaschutz mit Bildung, Beteiligung und praktischer Erfahrung verbindet.
Gemeinsam haben wir nicht nur eine Photovoltaikanlage auf den Weg gebracht, sondern auch gezeigt, wie Beteiligung gelingen kann. Genau diese Erfahrung ist wichtig – für den Klimaschutz ebenso wie für unsere Demokratie.
Oberbürgermeister Martin Horn
Im Rahmen einer Vollversammlung feierte die Schulgemeinschaft den Abschluss des Projekts. Anschließend montierten Schüler*innen gemeinsam mit Oberbürgermeister Martin Horn symbolisch das letzte Solarmodul auf dem Dach der Sporthalle.
PV-Anlage kann ein Drittel des Stromverbrauchs decken
Die 144 Module haben eine Leistung von 65 Kilowatt-Peak. Damit kann voraussichtlich ein Drittel des Stromverbrauchs der Schule gedeckt werden. Die Stadt investiert rund 190.000 Euro in das Projekt. Sobald die Netzanbindung steht, nimmt die Anlage den Betrieb auf.