Pressemitteilung vom 14. Juli 2026

Gemeinsam geplant, gemeinsam umgesetzt: Photovoltaikprojekt am Friedrich-Gymnasium erfolgreich abgeschlossen

Mit einer symbolischen Montage des letzten Solarmoduls haben die Stadt Freiburg und die Klima-AG des Friedrich-Gymnasiums ihr gemeinsames Photovoltaikprojekt erfolgreich abgeschlossen. Damit wurde das Ziel erreicht, die neue Anlage noch vor den Sommerferien fertigzustellen. Die Inbetriebnahme erfolgt nach Abschluss der noch ausstehenden technischen Arbeiten.

Das Projekt ist in mehrfacher Hinsicht besonders. Die Initiative ging von Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Gymnasiums aus, die sich seit mehreren Jahren für eine leistungsfähigere Photovoltaikanlage auf der Sporthalle eingesetzt hatten. Gemeinsam mit Fachleuten des städtischen Immobilienmanagements begleiteten sie anschließend die Planung der neuen Anlage und erhielten Einblicke in technische, organisatorische und planerische Abläufe.

Oberbürgermeister Martin Horn betont: „Mich beeindruckt, mit wie viel Ausdauer, Fachwissen und Begeisterung die Schülerinnen und Schüler dieses Projekt begleitet haben. Sie haben gezeigt, dass Engagement etwas bewegen kann. Gemeinsam haben wir nicht nur eine Photovoltaikanlage auf den Weg gebracht, sondern auch gezeigt, wie Beteiligung gelingen kann. Genau diese Erfahrung ist wichtig – für den Klimaschutz ebenso wie für unsere Demokratie. Mein großer Dank gilt auch den Lehrkräften, die dieses Projekt betreut haben, ebenso wie den engagierten Kolleginnen und Kollegen im Rathaus, die diesen Erfolg möglich gemacht haben.“

Bei der Klima-AG stand das Projekt unter dem Motto: „Ein Stück aktive Energiewende in Freiburg – Friedrich Gymnasium, wir machen das jetzt!“ Die neue Photovoltaikanlage wird nach ihrer Inbetriebnahme einen erheblichen Teil des Strombedarfs der Schule decken und leistet zugleich einen Beitrag zum Ziel der Stadt Freiburg, bis 2035 klimaneutral zu werden. Der Ausbau von Photovoltaik auf städtischen Gebäuden ist dafür ein wichtiger Baustein.

Zugleich hat das Projekt gezeigt, wie Stadtverwaltung und engagierte junge Menschen erfolgreich zusammenarbeiten können. Die Klima-AG war nicht nur Ideengeberin, sondern brachte sich während des gesamten Planungsprozesses aktiv ein. So entstand ein Pilotprojekt, das Klimaschutz mit Bildung, Beteiligung und praktischer Erfahrung verbindet.

Im Rahmen einer Vollversammlung der Schule wurde der Abschluss des Projekts gemeinsam mit der Schulgemeinschaft gefeiert. Anschließend montierten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Oberbürgermeister Martin Horn symbolisch das letzte Solarmodul auf dem Dach der Sporthalle.

Die 144 Module haben eine Leistung von 65 Kilowatt-Peak. Damit kann voraussichtlich ein Drittel des Stromverbrauchs der Schule gedeckt werden. Die Stadt investiert rund 190.000 Euro in das Projekt. Die Anlage wird nach Abschluss der noch ausstehenden Netzanbindung in Betrieb genommen.

Veröffentlicht am 14. Juli 2026