Pressemitteilung vom 29. Juni 2026
Seit 27 Jahren im Vereinsvorstand des TV Freiburg-Herdern
- Bürgermeisterin Caroline Jenkner ehrt Mathias Plötze mit der Sportverdienstmedaille
Athlet, Jugendleiter, Vorstand – Mathias Plötze ist aus dem TV Freiburg-Herdern e.V. kaum mehr wegzudenken. Seit 50 Jahren steckt er jede Menge Zeit und Energie in seinen Herzensverein. Dafür gab es gestern Morgen eine besondere Auszeichnung: Bürgermeisterin Carolin Jenkner überreichte ihm bei einer Matinée der 100-jährigen Jubiläumsfeier des TV Freiburg-Herdern die 64. Sportverdienstmedaille der Stadt Freiburg.
Die Sportbürgermeisterin betonte in ihrer Rede, wie wichtig ein solch außergewöhnliches Engagement ist: „Ohne Menschen wie Mathias Plötze wäre der Breitensport in Freiburg nicht das, was er heute ist. Seit einem halben Jahrhundert fördert er mit seinem Einsatz nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern sorgt auch dafür, dass Sport für alle zugänglich bleibt. Ehrenamtliche sind das Rückgrat unserer Sportvereine – und Mathias Plötze ist dafür ein Paradebeispiel und Vorbild.“
Der 57-jährige Versicherungskaufmann trat vor 50 Jahren dem TV Freiburg-Herdern e.V. bei – zunächst als aktiver Turner und Volleyballer, später als Mitglied des Showteams Matrix. In den folgenden zehn Jahren übernahm er als Trainer und Übungsleiter Verantwortung und wurde 1986 Jugendleiter des Vereins. 1999 wählten ihn die Mitglieder*innen zum Sportwart und 2006 zweiten Vorsitzenden. 2011 übernahm Plötze die Führung des Vereins und wurde erster Vorsitzender.
Mathias Plötze ist nicht nur Vereinsfunktionär, sondern auch selbst erfolgreicher Sportler – und das liegt offenbar in der Familie. Unter der Leitung seiner Frau Christina erhielt das berühmte Showteam Matrix bereits 20-mal die Sportmedaille der Stadt Freiburg und wurde viermal Mannschaft des Jahres. Auch der Nachwuchs ist sportbegeistert: Eines seiner fünf Kinder erhielt bisher viermal die Jugend-Sportmedaille.
Seit 1956 vergibt die Stadt Freiburg die Sport-Verdienstmedaille – Mathias Plötze ist die 64. Person, und nach Wolfgang Hübner (2011) die zweite Person des TV Freiburg-Herdern, die diese besondere Auszeichnung erhält.