Pressemitteilung vom 15. Juni 2026
Neuer Stadtteil Dietenbach:
- Erste Bewerbungsrunde abgeschlossen
- Baugebiet stößt auf großes Interesse
- Finale Bewerbungsfrist im September – Vergabe der ersten Grundstücke Ende des Jahres
Ein weiterer wichtiger Meilenstein für den neuen Stadtteil Dietenbach ist erreicht: Die erste Bewerbungsrunde für den ersten Vermarktungsabschnitt im neuen Stadtteil ist abgeschlossen. Dieser Vermarktungsabschnitt bietet bereits ein Potenzial von ca. 800 Wohneinheiten. Die Bewerbungsfrist für die ersten 23 Vergabepakete mit insgesamt 65 Grundstücken ist am vergangenen Freitag um 23:55 Uhr abgelaufen.
Insgesamt sind 84 Bewerbungen von 39 Akteur*innen eingegangen.
„Ich freue mich, dass so viele verschiedene Akteur*innen ihren Hut in den Ring geworfen haben. Wir prüfen nun alle Angebote, aber wir sind zuversichtlich, dass wir einen guten Mix zusammenstellen werden können, um unsere Entwicklungsziele zu erreichen: Wir wollen bezahlbaren Wohnraum schaffen und zugleich Vorbild sein für eine soziale und kulturelle Vielfalt sowie den Klima- und Umweltschutz“, so Baubürgermeister, Martin Haag.
Mit den eingegangenen Bewerbungen ist ein breiter Kreis der angesprochenen Akteur*innen vertreten: So wurden Konzepte von privaten Bauherr*innen, Baugemeinschaften, Genossenschaften, Bauträger*innen sowie Projektentwickler*innen eingereicht. Die Konzepte erstrecken sich dabei auf unterschiedliche Grundstücksgrößen: von kleinen Stadthäusern mit zwei Wohneinheiten bis zu großen Geschosswohnungsbauten mit rund 50 Wohneinheiten.
Mario Pfau, Leiter der Projektgruppe Dietenbach, ergänzt: „Die eingegangenen Bewerbungen werden wir jetzt sichten und auswerten. Wir freuen uns darauf, mit allen Bewerber*innen ins Gespräch für die weitere Ausarbeitung zu gehen.“
Die nun abgeschlossene erste Runde in der Konzeptvergabe ist noch nicht der finale Bewerbungsstand. Im Anschluss an die Gespräche haben die Akteur*innen bis Mitte September Zeit, ihre Bewerbungen weiter auszuarbeiten und final einzureichen.
Über die eingereichten Konzepte wird im Herbst beraten, die Vergabe-Entscheidung über die Grundstücke fällt der Gemeinderat Ende des Jahres.
Die Grundstücke werden, wie auch im Wohnquartier Kleineschholz, im Rahmen einer Konzeptvergabe zum Festpreis vergeben. Nicht die Meistbietenden erhalten ein Grundstück, sondern die Bewerber*innen mit dem passendsten Konzept hinsichtlich ökologischer, sozialer und städtebaulicher Aspekte.
Darüber hinaus sind im ersten Vermarktungsabschnitt mehrere Grundstücke für Alteigentümer*innen reserviert. Zudem plant die Freiburger Stadtbau (FSB) allein im ersten Vermarktungsabschnitt rund 130 Wohneinheiten.
Diese Pressemitteilung wurde am 15. Juni 2026 korrigiert. In einer vorherigen Version hieß es: "Insgesamt sind 83 Bewerbungen von 38 Akteur*innen eingegangen".