Pressemitteilung vom 3. Juni 2026
Freiburger Umweltgespräche: „Wege aus der Biodiversitätskrise – Nachhaltige Landnutzung als Schlüssel?“
- Zwei Vorträge am Mittwoch, 10. Juni, um 19 Uhr im Jazzhaus
Die Artenvielfalt nimmt weltweit stark ab. Viele Tier- und Pflanzenarten werden seltener und Lebensräume gehen verloren. Welche Wege führen uns aus der Biodiversitätskrise? Wie können landwirtschaftliche Flächen und Wälder nachhaltiger genutzt und gleichzeitig besser geschützt werden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Freiburger Umweltgespräche am Mittwoch, 10. Juni, um 19 Uhr im Jazzhaus. Der Eintritt ist frei. Die Umweltgespräche sind eine Kooperation mit der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg.
Sebastian Lakner von der Universität Rostock spricht in seinem Vortrag über die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP). Diese unterstützt landwirtschaftliche Betriebe dabei, Umwelt- und Naturschutzziele zu erreichen. Lakner stellt die Stärken und Schwächen der Agrarpolitik dar und erklärt, wie man sie zukünftig verbessern könnte.
In einem weiteren Fachvortrag geht es um moderne Waldschutzkonzepte. Sie sollen die Wälder stärken und widerstandsfähiger machen, gleichzeitig aber Holzgewinnung und Erholung im Wald ermöglichen. Peter Biedermann von der Universität Freiburg erläutert, wie solche Konzepte funktionieren und wie sie auch in anderen Bereichen angewendet werden können.
Heiner Schanz, Leiter der Professur für Environmental Governance an der Universität Freiburg, eröffnet die Veranstaltung mit einem Grußwort. Die Moderation übernimmt Anne Hillenbach von der Energieagentur Regio Freiburg. Im Anschluss an die Fachvorträge gibt es eine kurze Austauschrunde.
Die Freiburger Umweltgespräche richten sich an interessierte Bürger*innen, insbesondere auch an Studierende. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, komplexe Umweltfragen und aktuelle Informationen zum globalen Klimawandel und dem Zustand der biologischen Vielfalt leicht verständlich zu vermitteln.