Pressemitteilung vom 2. März 2026

Grabsteindruckprobe auf den städtischen Friedhöfen zwischen März und Mai

Zwischen Ende März und Ende Mai prüft der Eigenbetrieb Friedhöfe, ob alle Grabsteine auf den städtischen Friedhöfen standfest sind. Diese Druckprobe findet einmal im Jahr statt, in der Regel nach der Frostperiode. Sie dient der Sicherheit aller Friedhofsbesucher*innen und des Friedhofspersonals. Die Stadtverwaltung ist dazu gesetzlich verpflichtet.

Um zu testen, ob die Grabmale noch sicher stehen, wird nicht etwa am Stein gerüttelt. Die Friedhofstechniker nutzen ein Druckmessgerät, um zu prüfen, ob der Stein einem Druck von 30 Kilogramm problemlos standhält. Grabsteine, die bei der Prüfung durchfallen, werden zunächst mit einem Holzpfahl gesichert.

Erweist sich ein Grabstein als potentielle Gefahr, schreibt die Friedhofsverwaltung die jeweiligen Nutzer*innen an. Diese sind verpflichtet, das Grabmal wieder in einen sicheren Zustand bringen zu lassen – und müssen das im Anschluss nachweisen. Im Fall, dass die Angehörigen sich nicht zeitnah kümmern, kann der Eigenbetrieb Friedhöfe den Grabstein auf Kosten der Nutzungsberechtigten entfernen.

Veröffentlicht am 02. März 2026