Öffentlicher Auftakt am 9. Juli
Perspektive Rempartstraße: Mehr als Verkehr

Die Rempartstraße ist ein lebendiges und wichtiges Scharnier am Rand der Altstadt. Doch so, wie die Straße aktuell aufgeteilt ist, passt sie nicht mehr zu den tatsächlichen Nutzungen. Deshalb soll sie grundlegend neugestaltet werden.
Dafür plant die Verwaltung eine umfassende Beteiligung. Als Auftakt lädt sie alle Interessierten am Donnerstag, 9. Juli, 18 Uhr zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Diese findet im Friedrichsbau, Kaiser-Joseph-Straße 268, statt. Wer teilnehmen möchte, kann sich bis Freitag, 3. Juli, online anmelden: www.freiburg.de/rempartstrasse. Dort gibt es auch mehr Informationen zum Projekt.
Die Verwaltung wird am 9. Juli über das Vorhaben und erste Überlegungen zur Auslobung informieren. Außerdem haben Bürger*innen die Gelegenheit, ihre Wünsche zur Umgestaltung der Straße in den Planungsprozess einzubringen. Zudem hat die Verwaltung 400 Menschen, die in der Innenstadt leben, zufällig ausgewählt und per Post zur Veranstaltung eingeladen. Das Ziel ist es, diese auf den Planungs- und Beteiligungsprozess aufmerksam zu machen.
Ein Ort zum Verweilen und Begegnen
Die Bedeutung der Straße für den Autoverkehr ist in den letzten 30 Jahren gesunken, während Rad- und Fußverkehr deutlich zugenommen haben. Die aktuelle Aufteilung der Flächen spiegelt diese Veränderung aber nicht wider. In Zukunft soll die Straße ein urbaner Ort zum Verweilen und Begegnen werden – und damit mehr als nur eine Fläche für den Verkehr.
In die Planung sollen Faktoren wie der starke Raddurchgangsverkehr und die Zufahrten zu den Tiefgaragen zwar einfließen. Im Vordergrund sollen aber Aspekte wie Aufenthaltsqualität, Barrierefreiheit, Begrünung, Gestaltung und Klimaanpassung stehen.