8. Dezember 2018 – 17. März 2019

Faszination Norwegen. Edvard Munch

Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum

Der expressive Stil des Norwegers Edvard Munch ist weltbekannt. Mit Dramatik und Leidenschaft widmet er sich existentiellen Themen. Tod, Angst und Krankheit, Liebe und Sexualität – für das was ihn innerlich beschäftigt, findet er auf virtuose Weise einen künstlerischen Ausdruck.

Das Haus der Graphischen Sammlung zeigt parallel zur Ausstellung „Faszination Norwegen. Landschaftsmalerei von der Romantik bis zur Moderne“ eine Auswahl von Munchs druckgraphischem Werk. Bilder, in denen er mit dem Blick des Künstlers in die Abgründe der modernen Seele sieht.

Im Zentrum stehen Arbeiten aus der Mappe „Alpha und Omega“, ein druckgraphisches Meisterwerk aus 22 lithographischen Blättern und einem Prosagedicht, das in einem Sanatorium entstand. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kämpfte Munch mit den Folgen einer gescheiterten Liebesbeziehung und durchlebte belastende Krisenjahre, die 1908 in einem Nervenzusammenbruch gipfelten. Während des Klinikaufenthalts verwandelte er sein Krankenzimmer in ein Atelier und entwickelt einen neuen, extrovertierteren und expressiveren Stil.

Die gezeigten Werke stammen aus der Sammlung des Museums Kunst der Westküste auf der Nordseeinsel Föhr.


Tuschezeichnung von Julius Bissier
Edvard Munch, Omega und das Schwein, 1908/09, Museum Kunst der Westküste, Alkersum/Föhr, Foto: Lukas Spörl

 
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