Rückschau 2023

08.05.2023

Julius Bissier in der Ständigen Sammlmung

10. Mai – 23. Juli 2023

Der Freiburger Künstler Julius Bissier prägte die Entwicklung der abstrakten Malerei in Deutschland maßgeblich mit. Das Museum für Neue Kunst sammelte seine Werke über viele Jahrzehnte hinweg. Mithilfe der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Stadt Freiburg wurde die Sammlung in diesem Jahr um 13 bedeutende Werke im Wert von 200.000 Euro erweitert: darunter Tuschen und Eiöltempera, die ab 1934 bis zu seinem Tod 1965 entstanden sind. Sie machen Bissiers vielschichtige und persönliche Auseinandersetzung mit fernöstlichen Kulturen und antiken Symbolsprachen sichtbar.

23.02.2023

Vom Ei zum Küken

Die aktuell auch in Freiburg kursierende Geflügelpest ist zwar völlig ungefährlich für den Mensch, für Vögel ist sie allerdings tödlich.
Deshalb gelten für unsere Ausstellung einige Schutzmaßnahmen.

14.10.2022

Bis die Bude brummt – 30-jähriges Jubiläum des Fördervereins Museum für Neue Kunst

7. April – 10. September 2023

Das Museum für Neue Kunst feiert das 30-jährige Jubiläum seines Fördervereins, der das Haus auch mit vielen hochkarätigen Schenkungen unterstützt hat. Einige davon werden gezeigt. Hinzu kommt jede Woche eine neue Ausstellung von zeitgenössischen Künstler_innen, Initiativen und Kreativen aus der Stadtgesellschaft, die eine Jury aus Mitgliedern des Vereins nach einem Open-Call ausgewählt hat. Denn die Förderung von Kunst ist dem stetig wachsenden Kreis der Freund_innen genauso wichtig, wie persönliche Begegnungen und Austausch – ein umfangreiches Begleitprogramm gibt dazu Gelegenheit.

10.10.2022

Verwandlung der Welt – Meisterblätter von Hendrick Goltzius

24. Juni – 17. September 2023

Der niederländische Kupferstecher und Maler Hendrick Goltzius (1558–1617) begeistert damals wie heute durch handwerkliche Virtuosität und kreative Bilderfindungen. Im Repertoire hatte er antike Mythologien, christliche Themen und moralisierende Allegorien. Seine Helden, Göttinnen und Himmelsstürmer huldigen dem menschlichen Körper und strahlen große Dynamik aus.
In Kooperation mit der Kunstsammlung der Georg-August-Universität Göttingen.

20.12.2021

Untergang und Aufbruch – Frühmittelalter am südlichen Oberrhein

Ab 6. Oktober 2022

Wie die Zeit der Römer und Ritter aussah, können sich fast alle vorstellen. Aber was passierte in den rund 500 Jahren dazwischen in unserer Region? Der neue Ausstellungsraum im Colombischlössle präsentiert Erkenntnisse aus dieser spannenden Epoche. War es nur eine Zeit des Untergangs? 

Lange Zeit ging die Forschung davon aus, die Gesellschaft am südlichen Oberrhein wäre nach dem Ende des Weströmischen Reiches zusammengebrochen. Archäologische Funde wie kostbarer Schmuck, Schwerter von höchster Qualität und Importgüter aus fernen Ländern erzählen eine ganz andere Geschichte. Innerhalb von fünf Jahrhunderten verändert sich das Leben der Menschen in vielen Bereichen: Auf den Anhöhen werden Plätze befestigt und ausgebaut, in der Ebene entwickeln sich Höfe und Dörfer. In ihrer Nähe wachsen aus kleinen Friedhöfen über Generationen hinweg große Gräberfelder mit mehreren hundert Bestattungen.
 
Die Ausstellung Untergang und Aufbruch bietet die Gelegenheit, den Übergang in ein neues Zeitalter in den Blick zu nehmen!

17.12.2021

Kammerspiel: Die Sammlung Gabriele Rauschning

26. November 2022 – 14. Mai 2023

Was bedeutet es, mit Kunst zu leben? Sie zu sammeln und zu besitzen? Welches Bild macht den Anfang und wie verändern sich Vorlieben? Verschieben sich Schwerpunkte? Wandelt sich der eigene Blick im Laufe der Zeit?

17.12.2021

Freiburg und Kolonialismus: Gestern? Heute!

25. Juni 2022 – 11. Juni 2023

Was hat Freiburg, was haben wir mit dem deutschen Kolonialismus zu tun? Noch immer profitieren wir ökonomisch, politisch und kulturell von den Strukturen der Unterdrückung und Ausbeutung, die vor 1919 geschaffen wurden. Damals waren Menschen aller Bevölkerungsschichten von der Rassenideologie überzeugt. Ein Gefühl geistiger und kultureller Überlegenheit gegenüber anderen, insbesondere nichteuropäischen Menschen war weit verbreitet. Und heute? Welche Vorurteile und Verhaltensmuster wurden – unbewusst oder sogar bewusst – über Generationen hinweg weitergegeben? Wie äußern sie sich in unserem Alltag? Die Ausstellung arbeitet Freiburgs koloniale Verflechtungen auf und regt dazu an, das eigene Handeln zu hinterfragen.